17 February 2026, 15:26

Transfer-Poker um Said El Mala: FC Bayern und Brighton buhlen um Kölns Flügel-Talent

Eine alte deutsche Banknote mit einem Gebäude darauf, der Text 'Bundesliga' und ein Logo unten, vor einem weißen Hintergrund.

Transfer-Poker um Said El Mala: FC Bayern und Brighton buhlen um Kölns Flügel-Talent

Der Transfer-Poker um 1. FC Kölns Said El Mala reißt nicht ab

Trotz des geschlossenen Wintertransferfensters bleibt der 22-jährige Flügelspieler Said El Mala in den Schlagzeilen – dank anhaltenden Interesses des Premier-League-Klubs Brighton & Hove Albion und nun auch des FC Bayern München. Sein langfristiger Vertrag und eine aktuelle Formschwäche heizen die Spekulationen weiter an.

El Malas Aufstieg verlief rasant: Nach Stationen in den Jugendmannschaften von Linner SV und KFC Uerdingen unterschrieb er im Februar 2024 seinen ersten Profivertrag bei Viktoria Köln. Ein überzeugendes Leihengagement in der 3. Liga – 32 Spiele, 13 Tore und die Auszeichnung als "Newcomer der Saison" – ebneten ihm im Juni 2024 den Weg zum 1. FC Köln. Sein Bundesliga-Debüt folgte, das erste Tor erzielte er im August 2025 gegen Freiburg. Bereits im Juli 2025 band ihn der Verein bis 2030 – ohne Ausstiegsklausel.

Brightons Interesse flammte im Sommer 2025 auf, als der Klub unter Trainer Fabian Hürzeler erstmals vorstellig wurde. Im Wintertransferfenster kehrten die "Seagulls" zurück, doch Sportdirektor Thomas Kessler lehnte alle Angebote ab. Seine Begründung: Man wolle die Kaderstärke wahren und zukünftige Gebote in die Höhe treiben. Mittlerweile hat auch der FC Bayern München El Mala ins Visier genommen – angeblich als Backup für Luis Díaz.

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Doch die Situation des Spielers in Köln ist alles andere als harmonisch. Eine Serie von sechs Spielen ohne Torbeteiligung oder Vorlage sorgt für Frust, beim Spieler wie beim Verein. Seine Rolle bleibt oft begrenzt: In dieser Saison kam er in 13 von 22 Bundesliga-Partien nur als Einwechselspieler zum Zug. Die Spannungen mit Trainer Lukas Kwasniok verstärken die Unsicherheit über seine Zukunft zusätzlich.

El Malas Vertrag in Köln läuft noch bis 2030 – und ein einfacher Abgang ist nicht in Sicht. Die Weigerung des Vereins, ihn zu verkaufen, deutet darauf hin, dass man ihn entweder als langfristige Stütze sieht oder auf eine weitere Wertsteigerung setzt. Fürs Erste konzentriert sich der Flügelspieler darauf, seine Torflaute zu beenden und sich einen Stammplatz zurückzuerobern.