18 June 2026, 16:22

Union lehnt Bas' Plan für starre Arbeitszeiten strikt ab

Union kündigt Widerstand gegen Arbeitszeitpläne von Bas an

Union lehnt Bas' Plan für starre Arbeitszeiten strikt ab

Die Unionsfraktion im Bundestag hat sich gegen den Vorschlag von Arbeitsministerin Bärbel Bas ausgesprochen. Ihr Plan sieht vor, die wöchentliche Arbeitszeit an Tarifverträge zu knüpfen. Die Fraktion pocht stattdessen auf die Beibehaltung flexibler Regelungen für alle Beschäftigten.

Der CDU-Abgeordnete Marc Biadacz erläuterte die Haltung der Union. Eine starre wöchentliche Obergrenze für Arbeitszeiten würde seiner Meinung nach die notwendige Flexibilität in verschiedenen Berufen einschränken. Zudem betonte Biadacz, dass die Erfassung der Arbeitszeiten einfach bleiben und nicht durch überflüssige Bürokratie belastet werden dürfe.

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Die Fraktion will, dass alle Arbeitnehmer – unabhängig davon, ob sie unter einen Tarifvertrag fallen oder nicht – von dieser Flexibilität profitieren. Biadacz fügte hinzu, dass Unternehmen weiterhin die Möglichkeit haben sollten, auf Vertrauensarbeitszeit zu setzen, sofern sie dies wünschen.

Die Position der Union ist damit klar: Sie will den Vorstoß der Ministerin blockieren und an den bisherigen Regelungen zu den Arbeitszeiten festhalten. Arbeitgebern und Beschäftigten soll es weiterhin freistehen, die Arbeitszeiten ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand zu gestalten.

Quelle