Viersen verzeichnet „doppelten Sprung“ bei Einwohnerzahlen – doch nicht alle Gemeinden wachsen
Jacqueline RöhrdanzViersen verzeichnet „doppelten Sprung“ bei Einwohnerzahlen – doch nicht alle Gemeinden wachsen
Die Kreisverwaltung Viersen hat ihren aktuellen Monitoring-Bericht veröffentlicht, der einen detaillierten Einblick in das Leben in der Region bietet. Der am 28. November 2025 erschienene Bericht analysiert die Entwicklungen in Bereichen wie Wohnen, Beschäftigung und Gesundheitsversorgung über das letzte Jahrzehnt hinweg. Die Daten stammen von Landes- und Bundesbehörden sowie aus den eigenen Aufzeichnungen des Kreises.
Der Bericht 2025 verzeichnet einen "doppelten Sprung" bei den Einwohnerzahlen, der teilweise auf den Übergang zur Volkszählung 2023 zurückzuführen ist. Während einige Gemeinden schrumpften, verzeichneten andere Zuwächse: Viersen und Brüggen wuchsen zwischen 2014 und 2024 um 4,4 % bzw. 4,9 %. Gleichzeitig gingen die Einwohnerzahlen in Willich und Niederkrüchten im selben Zeitraum um 2,4 % bzw. 2,3 % zurück.
Neun zentrale Themenbereiche werden behandelt – von der Raumplanung bis hin zur Umwelt. Jeder Abschnitt beginnt mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse, gefolgt von übersichtlichen Dashboards und Infoboxen. Visualisierungen veranschaulichen die Daten, die aus der Landesdatenbank NRW, der Bundesagentur für Arbeit und den Fachabteilungen des Kreises stammen. Der vollständige Bericht ist online unter www.kreis-viersen.de/kreismonitoring abrufbar. Er bietet eine Momentaufnahme der Entwicklung des Kreises und liefert Einblicke in Mobilität, Wirtschaft und Trends im Gesundheitswesen.
Das Kreismonitoring 2025 gibt Bürgerinnen und Bürgern sowie Verantwortlichen einen klaren Überblick über Fortschritte und Herausforderungen in der Region. Durch die Kombination von Landes-, Bundes- und lokalen Daten unterstützt es die Planung in den Bereichen Wohnraum, Arbeitsplätze und öffentliche Dienstleistungen. Die digitale Aufbereitung ermöglicht einen einfachen Zugang zu den Ergebnissen.
