Von Saporischschja bis Gaza: Eine Woche voller unzusammenhängender Krisen in Europa
Jacqueline RöhrdanzVon Saporischschja bis Gaza: Eine Woche voller unzusammenhängender Krisen in Europa
Eine Reihe unzusammenhängender Vorfälle in ganz Europa hat diese Woche für Aufsehen gesorgt. In der Ukraine bleibt das Kernkraftwerk Saporischschja weiterhin vom Netz genommen und ist auf Notstromaggregate angewiesen. Unterdessen segeln Aktivisten – darunter die Klimaschützerin Greta Thunberg – mit humanitärer Hilfe in Richtung Gaza.
Das Kernkraftwerk Saporischschja, das größte Europas, ist seit mehreren Tagen nicht mehr mit dem Stromnetz verbunden. Dieseldiesel-Notaggregate versorgen nun die Kühlsysteme, um eine Kernschmelze zu verhindern.
In Dänemark nahm die Polizei mehrere Personen fest, nachdem ein Drohnenalarm einen hochrangigen EU-Gipfel in Kopenhagen unterbrochen hatte. Die Behörden ermitteln weiterhin wegen rätselhafter Drohnen-Sichtungen im ganzen Land, während die politischen Gespräche fortgesetzt werden.
Ein getrennter Vorfall in Deutschland endete mit dem Raubüberfall und der Körperverletzung eines 23-Jährigen in Alt-Hamborn. Der Angriff ereignete sich bei einem Treffen mit einer Person, die das Opfer online kontaktiert hatte. Die Polizei fahndet nach dem Täter.
An anderer Stelle in Deutschland kollidierte ein Lkw mit einer Straßenbahn in Beeck, wobei mehrere Menschen verletzt wurden. Rettungskräfte waren vor Ort im Einsatz, doch die genaue Zahl der Verletzten steht noch nicht fest.
Unterdessen sind über 40 Boote mit Aktivisten – darunter Greta Thunberg – auf dem Weg in den Gazastreifen. Der Konvoi will Hilfsgüter in die von Konflikten geprägte Region bringen.
In einem weiteren, nicht zusammenhängenden Fall lebt ein 27-Jähriger in einer notdürftig errichteten Hütte ohne Wände, sodass das Innere öffentlich einsehbar ist. Die örtlichen Behörden haben sich bisher nicht zu der Situation geäußert.
Die Abhängigkeit des Kraftwerks Saporischschja von Notstromaggregaten wirft Fragen zur nuklearen Sicherheit auf, während die dänische Polizei wegen der Drohnenermittlungen in Alarmbereitschaft bleibt – parallel zum EU-Gipfel. Die Hilfsmission der Aktivisten nach Gaza schreitet voran, und deutsche Behörden befassen sich mit getrennten Fällen von Gewalt sowie ungewöhnlichen Lebensumständen.






