04 March 2026, 20:47

Westfleisch startet Milliarden-Modernisierung des Schlachthofs in Coesfeld

Eine große Gruppe von Schweinen in einem Stall auf einem Schweinehof, umgeben von Eisengräben und Pfählen, mit einem dunklen Hintergrund.

Westfleisch startet Milliarden-Modernisierung des Schlachthofs in Coesfeld

Nach Jahren der Planung steht im Schlachthof des Fleischkonzerns Westfleisch in Coesfeld eine umfassende Modernisierung bevor. Das bereits vor sechs Jahren vorgestellte Projekt hat nun die Zustimmung des Stadtrats erhalten. Nach Abschluss der Arbeiten soll die modernisierte Anlage bis zu 70.000 Schweine pro Woche verarbeiten können.

Das Unternehmen hatte den ersten Bauantrag bereits 2018 eingereicht. Seither zogen sich die Verhandlungen mit den lokalen Behörden hin und verzögerten das Vorhaben. Nun hat der Coesfelder Stadtrat endlich grünes Licht gegeben – wenn auch mit bestimmten Auflagen.

Ziel der Modernisierung ist es, logistische Abläufe effizienter zu gestalten und gleichzeitig Lärm- sowie Geruchsemissionen zu reduzieren. Falls die Genehmigungen ohne weitere Verzögerungen erteilt werden, könnten die Bauarbeiten Ende 2025 beginnen. Die fertiggestellte Anlage soll dann voraussichtlich Ende 2028 in Betrieb gehen – fast ein Jahrzehnt nach der ersten Projektvorstellung.

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Wie viele langfristige Arbeitsplätze durch die Erweiterung entstehen werden, steht noch nicht fest. Die erhöhte Kapazität der Anlage soll jedoch ihre Zukunft in der Region sichern.

Sobald der modernisierte Schlachthof in Betrieb ist, wird er wöchentlich 70.000 Schweine verarbeiten. Die Genehmigung markiert das Ende einer langen Planungsphase, doch der Zeitplan für den Bau hängt weiterhin von den noch ausstehenden Bewilligungen ab. Mit der Fertigstellung des Projekts im Jahr 2028 endet eine neunjährige Wartezeit auf die dringend benötigte Modernisierung.