Wie Kinder spielerisch nachhaltige Ernährung und bewussten Konsum lernen
Milan SüßebierWie Kinder spielerisch nachhaltige Ernährung und bewussten Konsum lernen
Vom Acker bis zum Teller: Ein dreitägiges Projekt fördert nachhaltige Ernährung
An der Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufsfachschule fand kürzlich das dreitägige Projekt Vom Acker bis zum Teller statt. Die Initiative brachte junge Schülerinnen und Schüler mit angehenden Pädagoginnen und Pädagogen zusammen, um sich mit gesunder Ernährung, Nachhaltigkeit und verantwortungsvollem Konsum auseinanderzusetzen. Zweitklässler der Radewig-Grundschule beteiligten sich mit praktischen Aktivitäten, die ihnen spielerisch und anschaulich das Thema Lebensmittel näherbrachten.
Die Idee zum Projekt entstand im Rahmen einer Tagung zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Herforder Kreis. Schülerinnen und Schüler der Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufsfachschule entwickelten unter der Leitung von Lehrerin Nicola Spilker interaktive Lernstationen. Dort konnten die Kinder Lebensmittel mit allen Sinnen erkunden, den Zuckergehalt verschiedener Produkte vergleichen und Lebensmittelkarten sortieren.
Vorab bereiteten sich die jungen Teilnehmer mit Bilderbüchern und Postern auf das Projekt vor. Während der drei Tage stellten sie selbst Produkte wie Knetmasse und Slime her – immer verbunden mit Lerninhalten zu gesunder und nachhaltiger Ernährung. Im Mittelpunkt standen zentrale Fragen: Wie sieht gesunde Ernährung aus? Wie lässt sich Einkaufen nachhaltiger gestalten? Und was bedeutet verantwortungsvoller Konsum?
Angehende Erzieherinnen und Erzieher des Herforder Berufskollegs sammelten dabei praktische Erfahrungen in Gesundheitsförderung, Ernährungsbildung und BNE. Ziel des Projekts war es, Kindern ein bewussteres, gesünderes und nachhaltigeres Leben näherzubringen – und gleichzeitig durch Teamarbeit und Diskussionen soziales Lernen zu fördern.
Das Projekt Vom Acker bis zum Teller vermittelte den Kindern auf anschauliche Weise die Herkunft, Bedeutung und Vielfalt gesunder und nachhaltiger Lebensmittel. Durch interaktive Aktivitäten und angeleitete Entdeckungen lernten sie, verantwortungsvolle Entscheidungen beim Essen und Einkaufen zu treffen. Gleichzeitig bot die Initiative zukünftigen Pädagoginnen und Pädagogen wertvolle Einblicke in die Vermittlung dieser wichtigen Lebenskompetenzen.






