Wie Religionen heute Identität prägen – und was sie ersetzt
Eine neue Veranstaltung untersucht, wie Religionen die Identität in der modernen Gesellschaft prägen
Unter dem Titel „Wer sind wir? Soziales Selbstverständnis im Wandel“ geht es in der Diskussion um die Frage, ob der Glaube noch eine prägende Rolle spielt – oder ob andere Kräfte seine Stelle eingenommen haben.
Die Veranstaltung lotet aus, ob religiöse Identität nach wie vor ein eindimensionaler Prozess bleibt oder sich in den kommenden Jahren weiterentwickeln könnte. Die Organisatoren fragen zudem, ob säkulare Alternativen heute die Lücke füllen, die einst von organisierter Religion besetzt war.
Leitender Diskutant ist Prof. Dr. Detlef Pollack, Soziologe mit Schwerpunkt Religionsforschung an der Universität Münster. Mit seinem Fachwissen wird er das Gespräch über sich verändernde soziale Identitäten und die wandelnde Bedeutung von Glaubenssystemen steuern.
Die Veranstaltung ist Teil einer umfassenderen Reihe zu sich entwickelnden Identitätskonzepten. Ziel ist es zu klären, ob und wie Religion nach wie vor persönliche und kollektive Zugehörigkeit formt. Die Teilnehmer erhalten so ein klareres Bild davon, was in der heutigen Welt an die Stelle traditionellen Glaubens tritt.






