Wuppertaler Gericht verurteilt zwei Männer nach tödlichem Kiosk-Angriff
Rolf-Peter ScheelTödlicher Angriff vor Kiosk: Mehrjährige Haftstrafen in Wuppertal - Wuppertaler Gericht verurteilt zwei Männer nach tödlichem Kiosk-Angriff
Ein zuständiges Gericht in Wuppertal hat zwei Männer wegen ihrer Beteiligung an einem tödlichen Angriff vor einem örtlichen Kiosk zu Haftstrafen verurteilt. Das Opfer, das schwere Kopfverletzungen erlitt, starb später im Krankenhaus. Ein dritter Komplize bleibt von den Behörden weiterhin unidentifiziert.
Die Attacke ereignete sich, als das Opfer in der Nähe des Kioskeingangs stand. Drei Angreifer gingen auf ihn los und fügten ihm so schwere Verletzungen zu, dass eine Notoperation erforderlich war. Ärzte versetzten ihn in ein künstliches Koma, doch er erlag seinen Verletzungen.
Erst als ein Passant einschritt, endete die Gewalt. Die Staatsanwaltschaft hatte für einen der Angeklagten eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren und neun Monaten gefordert. Die Verteidigung hingegen beantragte für denselben Mann vier Jahre Haft und für den zweiten Angeklagten eine zweijährige Bewährungsstrafe.
Letztlich verhängte das zuständige Gericht etwas mildere Haftstrafen als von der Anklage beantragt. Beide Verurteilte müssen nun mehrjährige Gefängnisstrafen wegen ihrer Beteiligung an dem tödlichen Angriff verbüßen.
Der Fall endete mit Schuldsprüchen, doch ein Angreifer ist weiterhin flüchtig. Der Tod des Opfers folgte auf eine brutale Attacke, die ihn mit lebensbedrohlichen Verletzungen zurückließ. Mit dem Urteil ist das juristische Verfahren abgeschlossen, doch die Fahndung nach dem dritten Tatverdächtigen geht weiter.
