01 May 2026, 08:41

Wüst besucht Duisburg: Kanu-Zentrum wird zum Olympia-Hoffnungsträger der Rhein-Ruhr-Region

Eine Gruppe von Menschen bei einem Ruderrennen auf einem Gewässer, mit einem von Bäumen bedeckten Hügel im Hintergrund und einem Boot am unteren Bildrand.

Wüst besucht Duisburg: Kanu-Zentrum wird zum Olympia-Hoffnungsträger der Rhein-Ruhr-Region

Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, besuchte am Dienstag das Bundesleistungszentrum Kanu in Duisburg. Der Besuch unterstrich die wachsende Bedeutung der Stadt für den Olympiasport, insbesondere im Rudern und Kanufahren, im Rahmen der Bewerbung der Region Rhein-Ruhr um die Austragung der Spiele.

Während des Termins traf Wüst auf Spitzenkanuten, Ruderer und Nachwuchsathleten. Zudem startete er ein lockeres Rennen zwischen Profi- und Juniorenteams, um lokale Talente zu fördern.

Unter den Anwesenden war auch Sebastian Schulte, ehemaliger Olympiaruderer und heutiger Vorstandsvorsitzender der Deutz AG. Schulte gewann 2006 mit dem Deutschland-Achter Gold bei den Weltmeisterschaften und hatte zuvor als Student das prestigeträchtige Boat Race zwischen Oxford und Cambridge für sich entschieden.

Duisburgs Olympiabewerbung steht und fällt mit einer öffentlichen Abstimmung bis zum 19. April. Für ein erfolgreiches Votum müssen mindestens 10 Prozent der Wahlberechtigten teilnehmen, wobei eine Mehrheit der Stimmen für den Antrag erforderlich ist. Die Stadt bereitet sich zudem darauf vor, im Schauinsland-Reisen-Arena Wettklettern auszurichten – ein weiterer Baustein für ihre olympischen Ambitionen.

Der Besuch betonte die zentrale Rolle Duisburgs in den Olympischen Plänen der Rhein-Ruhr-Region. Mit bestehenden Anlagen für Rudern, Kanusport und Klettern hängt der Erfolg der Bewerbung nun von der Unterstützung der Wähler ab. Eine endgültige Entscheidung wird nach Auszählung der Ergebnisse des April-Referendums fallen.

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