02 January 2026, 11:14

Wüst hält Neujahrsansprache im leeren Schwimmbecken – und setzt auf Sanierungsoffensive für NRW

Ein Plakat mit einer √úber eine Br√ľcke fahrenden Bahn, umgeben von Pflanzen, H√§usern und H√∂hen.

Wüst hält Neujahrsansprache im leeren Schwimmbecken – und setzt auf Sanierungsoffensive für NRW

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst hat seine Neujahrsansprache von einem ungewöhnlichen Ort aus gehalten: einem leergepumpten Schwimmbecken einer Förderschule in Dorsten. Der Ort war mit Bedacht gewählt und symbolisierte Erneuerung sowie die Unterstützung für benachteiligte Gemeinschaften. Im Mittelpunkt seiner Rede stand die marode Infrastruktur des Landes und die Pläne zu ihrer Sanierung.

Wüst positionierte sich am Rand des leeren Beckens, das bald für Schülerinnen und Schüler im Rollstuhl wiederhergestellt werden soll. Die Wahl des Ortes unterstrich seine Botschaft von Wiederaufbau und Zusammenhalt. Er betonte den dringenden Bedarf, Brücken, Kitas, Schulen und Krankenhäuser in ganz NRW zu modernisieren.

Die Bundesregierung hat für die kommenden zwölf Jahre 60 Milliarden Euro für die Infrastrukturverbesserung bereitgestellt. Bildung, Gesundheitsversorgung und wirtschaftliches Wachstum sollen dabei im Fokus stehen. Wüst machte deutlich, dass diese Investitionen zum zentralen Maßstab für den Erfolg seiner Regierung werden würden. Seine Ansprache markierte zugleich den Start in den Wahlkampf für die Landtagswahl 2027. Die Wähler werden seine Regierung vermutlich daran messen, ob diese Versprechen eingelöst werden. Die Rede setzte hohe Erwartungen an spürbare Verbesserungen im Alltag der 18 Millionen Einwohner Nordrhein-Westfalens.

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Der 60-Milliarden-Plan für die Infrastruktur ist nun entscheidend für Wüsts politische Zukunft. Die Bürger werden genau beobachten, ob die angekündigten Sanierungen und Aufwertungen wie versprochen vorankommen. Das leere Schwimmbecken in Dorsten könnte zum bleibenden Symbol für den Einsatz – oder die Versäumnisse – seiner Regierung werden.