Zeitzeugin berichtet: Kindheit in Düren während des Zweiten Weltkriegs
Iwona RoggeZeitzeugin berichtet: Kindheit in Düren während des Zweiten Weltkriegs
Am 15. Januar 2026 veranstaltet die Volkshochschule Rur-Eifel einen kostenlosen Vortrag mit dem Titel „Eine Kindheit in Düren während des Zweiten Weltkriegs“. Die Zeitzeugin Marianne Tombeux, die als Kind die Bombenangriffe und die Zerstörung ihrer Heimatstadt überlebte, wird von ihren Erlebnissen berichten. Ihr persönlicher Bericht gibt Einblicke in das Leben während des Krieges und in die Jahre des Wiederaufbaus in der Eifel.
Die Veranstaltung findet von 18:00 bis 19:30 Uhr in den Räumlichkeiten der VHS Rur-Eifel in der Violengasse statt. Tombeux, die heute als Autorin tätig ist, wird Passagen aus ihrem Buch vorlesen, in dem sie ihre Erfahrungen als Sechsjährige während des Krieges in der Eifel festgehalten hat. Sie erlebte die Evakuierung Dürens, die Verwüstung der Stadt und später die Bemühungen um ihren Wiederaufbau mit.
Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Stadtmuseum Düren organisiert. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung jedoch erforderlich. Interessierte können sich über die Website der VHS Rur-Eifel oder per Anmeldeformular registrieren. Für weitere Informationen steht die VHS unter der Telefonnummer 02421 25-2577 oder per E-Mail unter vhs-rur-eifel@our website zur Verfügung.
Tombeux’ authentischer Bericht bietet eine seltene Gelegenheit, das Kriegsgeschehen in Düren und den Weg in die Nachkriegszeit in der Eifel aus erster Hand zu erleben. Der Vortrag ermöglicht es, ihre Geschichte direkt aus dem von ihr verfassten Buch zu hören. Eine Anmeldung ist bis zum Veranstaltungstag möglich.
