1.000 Kölner:innen protestieren gegen Rassismus und AfD bei bunter Demonstration
Jacqueline Röhrdanz1.000 Kölner:innen protestieren gegen Rassismus und AfD bei bunter Demonstration
Mehr als tausend Menschen versammelten sich am Samstag in Köln, um gegen Rassismus zu protestieren. Die Demonstration fand anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung der Rassendiskriminierung statt, wobei sich die Teilnehmenden einem Aufruf des Bündnisses Köln stellt sich quer anschlossen. Die Polizei hatte mit deutlich größeren Menschenmengen gerechnet, verzeichnete jedoch eine Beteiligung von etwas über 1.000 Personen.
Der Demonstrationszug startete am Südermannplatz und zog sich entlang des Hohenzollernrings in Richtung Rudolfplatz. Viele trugen bunte Fahnen und hielten Schilder mit Parolen wie Herz statt Hass hoch, um sich gegen Diskriminierung, Rassismus und die rechtspopulistische AfD-Partei zu positionieren.
Auf der Kundgebung nahe dem Rudolfplatz sorgte ein satirischer Wagen des Künstlers Jacques Tilly für Aufsehen, der die AfD auf die Schippe nahm. Die Veranstaltung reiht sich ein in eine lange Tradition des engagierten Antirassismus-Aktivismus in der Stadt. Zwischen 2021 und 2025 zogen Demonstrationen wie Köln gegen Rechts oder Rhöndorf erinnert regelmäßig zwischen 5.000 und 20.000 Teilnehmende an, wobei Initiativen wie Never Again Köln, die Amadeu Antonio Stiftung und lokale Antifa-Gruppen eine zentrale Rolle spielten.
Obwohl die Samstagsdemo kleiner ausfiel als erwartet, führte sie die Kölner Tradition der Antirassismus-Proteste fort. Die Veranstaltung unterstrich den anhaltenden Widerstand gegen rechtsextreme Politik und Diskriminierung in der Stadt. Organisator:innen und Teilnehmende nutzten den Tag, um ihr klares Bekenntnis gegen Rassismus und Ausgrenzung zu erneuern.






