26 April 2026, 18:31

60-Jähriger verliert fünfstelligen Betrag an Cybertrading-Betrüger in Dülmen

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen als Kostenfaktor für Familien bezeichnet.

60-Jähriger verliert fünfstelligen Betrag an Cybertrading-Betrüger in Dülmen

Ein 60-jähriger Mann aus Dülmen verlor einen fünfstelligen Betrag an Online-Betrüger, die sich als Anlageexperten ausgaben. Der Schwindel flog erst Monate später auf, als er keinen Zugriff mehr auf sein Konto hatte. Die Behörden warnen, dass solche Fälle Teil eines wachsenden Trends sind, der als "Cybertrading-Betrug" bekannt ist.

Der Vorfall begann im April 2023, als das Opfer einer WhatsApp-Gruppe beitrat, die Tipps für lukrative Geldanlagen versprach. Mitglieder der Gruppe überredeten ihn, in vermeintlich vielversprechende Aktien zu investieren. Vertrauensselig übergab er einen beträchtlichen Geldbetrag an einen Mittelsmann, der vorgab, die Transaktion abzuwickeln.

Der Betrug zog sich über Wochen hin, bis der Mann zu spät bemerkte, dass sein Geld verschwunden war. Solche gefälschten Anlageangebote beinhalten oft nicht existierende Aktien, Devisengeschäfte oder Kryptowährungen. Als er schließlich sein Konto prüfen wollte, war der Zugang gesperrt – und das Geld unwiederbringlich verloren.

Die Polizei ordnete den Fall als "Cybertrading-Betrug" ein, bei dem Kriminelle mit vorgetäuschten Gewinnchancen ihre Opfer ködern. Sobald die Überweisungen getätigt sind, verschwinden die Betrüger spurlos – zusammen mit den versprochenen Renditen.

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Die Erfahrung des Opfers zeigt, wie riskant es ist, ungeprüften Anlageangeboten im Internet zu vertrauen. Betrüger nutzen häufig Messenger-Dienste und gefälschte Finanzprodukte, um ahnungslose Anleger abzuzocken. Die Behörden raten weiterhin zur Vorsicht bei unerbetenen Anlageberatungen.

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