24 June 2026, 00:26

Anlagebetrug: Wie Kriminelle mit falschen Investmentchancen zuschlagen

Polizei Bonn warnt erneut vor Online-Investment-Betrug

Anlagebetrug: Wie Kriminelle mit falschen Investmentchancen zuschlagen

Ermittler der Kriminalinspektion 23 warnen vor einer zunehmenden Welle von Anlagebetrug, auch bekannt als „Cybertrading-Betrug“ oder „Handelsbetrug“. Dabei locken Kriminelle ihre Opfer mit gefälschten Investmentchancen und geben sich oft als Finanzberater aus, die unrealistisch hohe Renditen versprechen.

Typischerweise nehmen die Betrüger zunächst über soziale Medien oder Online-Werbung Kontakt zu potenziellen Anlegern auf. Sie überreden die Opfer, sich auf professionell wirkenden Handelsplattformen zu registrieren und in Kryptowährungen oder andere Vermögenswerte zu investieren. Sobald das Geld überwiesen ist, gaukeln die Betrüger hohe Gewinne vor – Auszahlungen sind jedoch nie möglich.

Häufig werden die Opfer unter Druck gesetzt, noch mehr Geld zu investieren. Teilweise verlangen die Kriminellen zusätzliche Zahlungen für angebliche Steuern oder Gebühren. In einem Fall hatte ein Mann aus Bonn über eine Handelsplattform in Kryptowährungen investiert, stellte später jedoch fest, dass die Website nicht mehr erreichbar war. Daraufhin erstattete er Anzeige bei der Polizei.

Die Behörden raten zur Vorsicht bei unerbetenen Anlageangeboten. Wichtige Warnsignale sind: - Misstrauen bei hohen Gewinnen ohne nennenswerten Aufwand, - gründliche Prüfung der Handelsplattformen, - keine Freigabe für Fernzugriff auf den Computer gewähren. Sensible Daten sollten niemals preisgegeben und bei Verdacht auf Betrug kein Geld auf unbekannte Konten überwiesen werden.

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Wer Opfer eines solchen Betrugs geworden ist, sollte umgehend bei der örtlichen Polizei Anzeige erstatten. Weitere Informationen zum Schutz vor Anlagebetrug bietet das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen sowie die Website Polizei-Beratung. Mit diesen Maßnahmen soll die Bevölkerung vor solchen Machen gewarnt und geschützt werden.

Quelle