17 June 2026, 17:55

Antimilitaristische Proteste eskalieren in Köln und Bonn mit Besetzungen und Blockaden

POL-K: 250829-4-K Polizei Köln beendet Besetzung der SPD-Zentrale - Blockade am Werkstor von Deutz AG aufgelöst

Antimilitaristische Proteste eskalieren in Köln und Bonn mit Besetzungen und Blockaden

Antimilitaristische Proteste sorgen in Köln und Bonn für Unruhe

In dieser Woche haben mit antimilitaristischen Demonstrationen verbundene Proteste an mehreren Orten in Köln und Bonn für Störungen gesorgt. Am 29. August räumte die Polizei eine Besetzung in den örtlichen SPD-Parteibüros in der Magnusstraße. Die Aktionen erfolgen vor dem Hintergrund anhaltender Debatten über die Rüstungsproduktion in der Region.

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Die Unruhen begannen, als etwa 20 Personen gewaltsam in die SPD-Geschäftsstelle eindrangen und sich weigerten, diese zu verlassen. Die Partei erstattete Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs. Die Polizei griff ein, woraufhin sich die Gruppe schließlich in einen Regionalzug in Richtung Köln setzte.

Zuvor hatten mehr als 200 Menschen – größtenteils vermummt – den Zugang zur Deutz AG in der Dillenburger Straße im Stadtteil Kalk blockiert. Beamte lösten die Menschenansammlung auf und räumten die Straßensperre. Drei Demonstranten leisteten Widerstand und wurden vorläufig in Gewahrsam genommen.

In Bonn-Beuel versammelten sich etwa 30 bis 40 teilweise vermummte Personen vor der Niederlassung von Rheinmetall AG an der Pützchens Chaussee. Auch diese Zusammenkunft wurde von der Polizei aufgelöst.

Die SPD hat rechtliche Schritte wegen der Besetzung ihrer Räumlichkeiten eingeleitet. An allen betroffenen Orten konnte die Ordnung mittlerweile wiederhergestellt werden. Die Proteste sind Teil der seit Beginn der Woche andauernden antimilitaristischen Kundgebungen in Köln.

Quelle