Bergisch Gladbach kauft Grundstück an der Sander Straße für mögliche Schulneubaupläne
Milan SüßebierBergisch Gladbach kauft Grundstück an der Sander Straße für mögliche Schulneubaupläne
Die Stadt Bergisch Gladbach hat das Grundstück an der Sander Straße 37–47 erworben. Die Abrissarbeiten laufen bereits und markieren den ersten Schritt für mögliche Neugestaltungspläne. Die Stadtverwaltung prüft derzeit verschiedene Nutzungsoptionen für das Areal, darunter auch den Bau einer Grundschule.
Vor Beginn der Abrissarbeiten hatte die Stadt ein geotechnisches Gutachten sowie statische Bewertungen in Auftrag gegeben. Fachleute überwachen dabei besonders die Hangstabilität, den Schutz angrenzender Grundstücke und die Sicherheit in den Verkehrsbereichen. Spezialisierte Unternehmen werten die neuen Erkenntnisse weiterhin aus und werden nach Abschluss der Arbeiten einen abschließenden Bericht vorlegen.
Der Verkäufer bleibt bis auf Weiteres für den Abriss verantwortlich, der auf Grundlage öffentlich-rechtlicher Genehmigungen erfolgt. Sobald das Gelände beräumt, belastungsfrei ist und der vollständige Kaufpreis gezahlt wurde, gehen alle Rechte und Pflichten auf die Stadt über. Das Grundstück ist derzeit als unbeplanter Innenbereich nach § 34 der Baugesetzbuches (BauGB) ausgewiesen.
Die Stadt plant, die Anwohnerinnen und Anwohner über die weiteren Planungsschritte auf dem Laufenden zu halten. In öffentlichen Dialogveranstaltungen soll es Gelegenheiten geben, sich zur künftigen Nutzung des Geländes einzubringen.
Der Erwerb und der Abriss ebnen den Weg für mögliche neue Nutzungen des Areals. Sollten die Pläne genehmigt werden, könnte eine Grundschule Teil der zukünftigen Gestaltung des Gebiets werden. Die Stadt wird weiterhin über die Fortschritte informieren, sobald die Planungen konkreter werden.