Duranvilles Comeback nach Schulterverletzung: 61 Minuten ohne Durchbruch
Jacqueline RöhrdanzDuranvilles Comeback nach Schulterverletzung: 61 Minuten ohne Durchbruch
Julien Duranville hat am Sonntag nach langer Pause sein Comeback im Wettkampfbetrieb gefeiert. Der Flügelspieler von Borussia Dortmund stand 61 Minuten auf dem Platz, als seine Mannschaft in der Regionalliga mit 1:2 gegen den 1. FC Bocholt verlor. Sein Einsatz folgte auf eine fast viermonatige Zwangspause wegen einer Schulterverletzung.
Duranvilles letzter Auftritt für die Profimannschaft Dortmunds datiert aus dem Juli während des FIFA-Klub-WM-Turniers. Seither hatte ihn ein Schulterproblem außer Gefecht gesetzt. In seinem Comeback-Spiel gelang es ihm kaum, Akzente zu setzen – der Bocholter Rechtsverteidiger Patrick Kurzen hielt ihn über weite Strecken effektiv in Schach.
Der 23-Jährige zeigte zwar zwei individuelle Glanzmomente, verlor jedoch in beiden Fällen den Ball. Trotz seines Engagements vermochte er die Dortmunder Offensive in seiner Spielzeit nicht zu beleben. Trainer Niko Kovač erklärte im Anschluss, Duranville müsse nun über die zweite Mannschaft seine Spielform zurückgewinnen, bevor er wieder Chancen in der ersten Elf erhält.
Duranville war im Januar 2023 für eine Ablösesumme von laut Berichten 8,5 Millionen Euro vom RSC Anderlecht zu Borussia Dortmund gewechselt. Bisher absolvierte er 27 Pflichtspiele für den BVB und erzielte dabei ein Tor.
Mit seiner Rückkehr endet eine drei- bis viermonatige Rehabilitationsphase. Als nächste Schritte stehen für ihn Einsätze in der zweiten Mannschaft an, um Spielschärfe zu gewinnen. Kovačs Äußerungen deuten auf eine schrittweise Wiedereingliederung in den Profikader hin.






