Elias Benkara vor Vertragsende: BVB kämpft um sein Defensiv-Juwel
Jacqueline RöhrdanzElias Benkara vor Vertragsende: BVB kämpft um sein Defensiv-Juwel
Elias Benkara, ein 18-jähriger Innenverteidiger, steht zunehmend im Fokus, da sein Vertrag bei Borussia Dortmund demnächst ausläuft. Der junge Abwehrspieler, der 2021 aus der Jugendakademie von Mainz 05 zum BVB wechselte, hat bisher noch keine Einigung über eine Verlängerung erzielt. Vereine in ganz Europa beobachten seine Situation nun genau.
Benkara kam vor drei Jahren nach Dortmund, nachdem er sich in der Jugendabteilung von Mainz entwickelt hatte. Zwar wurde er in dieser Saison in die Kader der ersten Mannschaft für die Bundesliga und die Champions League berufen, auf sein Debüt unter Trainer Niko Kovač wartet er jedoch noch.
Stattdessen hat er sich als Leistungsträger bei Borussia Dortmund II in der Regionalliga etabliert. Seine Auftritte dort haben ihn zu einem der vielversprechendsten Defensivtalente des Vereins gemacht. Doch mit dem Auslaufen seines aktuellen Vertrags im Sommer bleibt der BVB entschlossen, ihn zu halten.
Auf internationaler Ebene hat sich Benkara für die algerische Nationalmannschaft entschieden. Nach einem Testspiel für die deutsche U17 im Jahr 2023 wechselte er den Verband und gilt nun als potenzieller Kandidat für Algeriens WM-Kader 2026. Zwar stand er noch nicht in der A-Nationalmannschaft, doch seine Erwähnung in den Auswahlgesprächen unterstreicht seinen wachsenden Ruf.
Das Interesse aus dem Ausland nimmt zu, wobei unter anderem Feyenoord Rotterdam und der RSC Anderlecht mit dem Teenager in Verbindung gebracht werden. Dortmunds Position ist klar: Der Klub möchte den Spieler, den man als defensives Juwel betrachtet, unbedingt halten.
Benkaras Zukunft bleibt ungewiss, während sein Vertrag langsam abläuft. Der BVB bemüht sich um eine langfristige Bindung des Talents, doch die wachsende Nachfrage aus anderen europäischen Ligen könnte seinen nächsten Schritt beeinflussen – sowohl für seine Vereinskarriere als auch für seinen Weg zur WM 2026 mit Algerien.






