Fan-Ausschreitungen unterbrechen Fußballspiel zwischen Münster und Braunschweig
Iwona RoggeFan-Ausschreitungen unterbrechen Fußballspiel zwischen Münster und Braunschweig
Ein Fußballspiel zwischen dem SC Preußen Münster und Eintracht Braunschweig wurde nach Fan-Ausschreitungen kurzzeitig unterbrochen. Polizei und Ordner griffen ein, um eine Auseinandersetzung zwischen rivalisierenden Anhängern zu verhindern. Das Spiel wurde später ohne weitere größere Zwischenfälle fortgesetzt.
Vor dem Anpfiff waren etwa 75 bis 100 Fans beider Vereine in eine körperliche Auseinandersetzung in der Nähe der Robert-Bosch-Straße verwickelt. Bei diesem Vorfall gab es keine Verletzten. Die Polizei nahm 12 Fans von Eintracht Braunschweig vorläufig fest und verhängte gegen sie ein Stadionverbot.
Während der Partie kam es in der 90. Minute erneut zu Spannungen. Anhänger beider Seiten überkletterten Absperrungen und drangen in den Innenbereich des Stadions vor. Beamte und Ordner schritten umgehend ein und unterbrachen das Spiel, bis alle Zuschauer in ihre vorgesehenen Blöcke zurückgekehrt waren.
Der weitere Polizeieinsatz verlief ohne nennenswerte Vorfälle. Die Behörden ermitteln nun wegen der Ausschreitungen. Mögliche Anklagepunkte umfassen Störung des öffentlichen Friedens. Nach der Wiederherstellung der Ordnung endete die Partie ohne weitere Störungen.






