Frauentag 2026: Essener Archive öffnen Türen zur Stadtgeschichte
Am Internationalen Frauentag 2026 öffneten das Haus der Essener Geschichte und das Stadtarchiv Essen ihre Türen für die Öffentlichkeit. Die Veranstaltung stand im Zeichen des Tags der Archive, einer alle zwei Jahre stattfindenden Feier, die Einblicke in die Vergangenheit der Stadt gewährt. Besucherinnen und Besucher konnten sich mit prägenden Abschnitten der Essener Stadtgeschichte vertraut machen und erfuhren mehr über die Arbeit, die hinter ihrer Bewahrung steht.
Das Haus der Essener Geschichte kommt als offizieller FrauenOrt – eine Auszeichnung für Orte von besonderer Bedeutung für die Frauengeschichte – eine besondere Rolle zu. Eine seiner ehemaligen Bewohnerinnen, die jüdische Lehrerin Nelli Neumann, wird mit einem Stolperstein am Ernst-Schmidt-Platz geehrt. Ihre Geschichte spiegelt die größere Geschichte der Stadt und ihrer Menschen wider.
Oberbürgermeister Thomas Kufen nahm an der Veranstaltung teil und betonte die Bedeutung der Essener Archive. Er würdigte das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtarchivs sowie die historischen Initiativen, die die Erinnerungskultur der Stadt lebendig halten. Seine Worte unterstrichen, welch zentrale Rolle solche Bemühungen spielen, um Essens Vergangenheit für kommende Generationen zugänglich zu machen.
Der Tag der Archive 2026 bot den Essener Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit, sich aktiv mit der Geschichte ihrer Stadt auseinanderzusetzen. Durch die Öffnung seiner Räume festigte das Haus der Essener Geschichte seine Funktion als Ort des Gedenkens und Lernens. Gleichzeitig ehrte die Veranstaltung die fortwährende Arbeit all jener, die die Geschichten der Stadt bewahren.






