Fürth plant Ampelmännchen mit Waltraud und Mariechen als Hommage ans Theater
Jacqueline RöhrdanzFürth plant Ampelmännchen mit Waltraud und Mariechen als Hommage ans Theater
In Fürth gibt es einen Vorschlag, die klassischen Ampelfiguren für Fußgänger durch die lokalen Charaktere Waltraud und Mariechen zu ersetzen. Die Idee stammt von der CSU-Stadtratsfraktion und soll das Theater Comödie Fürth würdigen. Der Schöpfer der Figuren, Volker Heißmann, begrüßt den Plan mit Begeisterung.
Die CSU-Fraktion möchte die neuen Ampelmännchen am Comödiplatz installieren. Heißmann stellt sich vor, dass Mariechen in einem kleeblattgemusterten Kleid für das grüne „Gehen“-Signal leuchtet, während Waltraud in Rot das „Stoppen“-Signal anzeigt. Er ist überzeugt, dass dies Besucher des Fürther Festivals und des Theaters begeistern würde.
Bundesweite Vorschriften lassen bei der Gestaltung von Ampeln gewisse Spielräume zu – andere deutsche Städte haben bereits kreative Figuren eingeführt, ohne dass es zu Sicherheitsproblemen kam. Dennoch bleiben rechtliche und haftungstechnische Bedenken Hürden für das Vorhaben. Der Fürther Ältestenrat wird die Idee im Herbst prüfen; eine endgültige Entscheidung wird für später im Jahr erwartet.
Ziel der Initiative ist es, den Charme des Comödiplatzes zu steigern und dem Theater sowie seinem Team eine Ehre zu erweisen. Bei einer Genehmigung könnten die Figuren zu einem besonderen Markenzeichen Fürths werden. Nach weiteren Beratungen wird die Stadt über die Umsetzung entscheiden.






