Anzahl der Explosionen von Geldautomaten erreicht neuen Tiefstand - Geldautomaten-Überfälle in NRW auf Rekordtief seit 2017
Angriffe auf Geldautomaten in Nordrhein-Westfalen auf niedrigstem Stand seit 2017
Die Zahl der Überfälle auf Geldautomaten in Nordrhein-Westfalen ist in diesem Jahr auf den niedrigsten Stand seit 2017 gesunken. Bisher wurden 2024 nur 21 Vorfälle registriert – ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren. Offensichtlich zeigen die Sicherheitsvorkehrungen Wirkung und schrecken Kriminelle ab.
Die Angriffe auf Geldautomaten in der Region gehen seit 2020 kontinuierlich zurück. Damals wurden bis zum 10. Oktober noch 157 Fälle gemeldet, ein Jahr später, am selben Stichtag, waren es nur noch 25. 2022 lag die Gesamtzahl für das gesamte Jahr bei 44, 2023 dann bei 153.
In diesem Jahr setzt sich der Abwärtstrend fort: Bislang gab es lediglich 21 Angriffe. Besonders bemerkenswert: Im März und August 2023 blieb es komplett ruhig – das erste Mal seit 2020, dass in diesen Monaten kein einziger Geldautomatenüberfall verzeichnet wurde.
Sicherheitsexperten führen den Rückgang maßgeblich auf den Einsatz von Farbmarkierungspatronen in den Automaten zurück. Diese Geräte setzen bei Auslösung einen unauslöschlichen Farbstoff frei, der gestohlenes Bargeld unbrauchbar macht und leichter nachverfolgbar werden lässt.
Der Rückgang der Angriffe auf Geldautomaten spiegelt die verbesserten Sicherheitsmaßnahmen und Abschreckungsbemühungen wider. Mit nur 21 Vorfällen in diesem Jahr zeigen sich die Behörden vorsichtig optimistisch. Der weitere Einsatz von Diebstahlschutztechnologie könnte solche Straftaten künftig noch stärker reduzieren.






