11 May 2026, 02:34

Henkel und Dow revolutionieren Verpackungen mit recyceltem Speiseöl und senken CO₂-Emissionen

Plakat mit der Aufschrift "Wir reduzieren die Treibhausgasemissionen um etwa eine Gigatonne bis 2030" mit einem Logo, das für die Reduzierung von Treibhausgasen bis 2030 wirbt.

Henkel und Dow revolutionieren Verpackungen mit recyceltem Speiseöl und senken CO₂-Emissionen

Henkel und Dow arbeiten zusammen, um CO₂-Emissionen bei Verpackungen und Klebstoffen zu reduzieren. In ihrem jüngsten Projekt setzen die Unternehmen gebrauchtes Speiseöl ein, um hochwertige Cremegläser herzustellen, und verbessern gleichzeitig die Nachhaltigkeit von Schmelzklebstoffen. Die Kooperation ist ein weiterer Schritt in Richtung von Henkels langfristigen Klimazielen.

Im Rahmen der Partnerschaft mit Dow nutzt Henkel SURLYN PC 2000 REN, ein Ionomer auf Basis von Alt-Speiseöl, für die Produktion von Premium-Cremebehältern. Dadurch sinkt der CO₂-Ausstoß bei Verpackungen. Zudem hat das Unternehmen in der Herstellung von Schmelzklebstoffen auf kohlenstoffarme Rohstoffe und erneuerbaren Strom umgestellt – was die Emissionen bei ausgewählten Produkten weiter verringert.

Erst im Mai kündigte Henkel an, die CLIMA-Harze des Unternehmens Synthomer in seine TECHNOMELT-Klebstoffserie zu integrieren. Dadurch sollen die CO₂-Emissionen um mindestens 20 Prozent gesenkt werden. Die übergeordnete Klimastrategie des Konzerns sieht vor, die Scope-3-Emissionen bis 2030 um 30 Prozent und bis 2045 sogar um 90 Prozent zu reduzieren.

Für seinen biobasierten Schmelzklebstoff wurde Henkel in diesem Jahr als Finalist in der Kategorie „Kommerzialisierter E-Commerce“ bei den Sustainability Awards nominiert. Um die Fortschritte weiter zu diskutieren, veranstalten Henkel und Dow auf der K 2025 in Düsseldorf gemeinsam einen Transformation Talk zum Thema, wie Kooperationen klimafreundliche Lösungen im großen Maßstab vorantreiben können.

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Durch die Zusammenarbeit mit Dow und Synthomer gelingt es Henkel, den CO₂-Fußabdruck seiner Produktlinien um 20 bis 40 Prozent zu verringern. Diese Maßnahmen unterstützen die umfassenden Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens und zeigen, wie Materialinnovationen die Umweltbelastung reduzieren können. Die Ergebnisse werden auf kommenden Branchenveranstaltungen präsentiert.

Quelle