Kampa-Halle in Minden-Lübbecke: Sanierung verzögert sich bis Dezember 2025
Jacqueline RöhrdanzZu hoch: Minden kann nicht in die Kampa-Halle zurückkehren - Kampa-Halle in Minden-Lübbecke: Sanierung verzögert sich bis Dezember 2025
Sanierung der Kampa-Halle in Minden-Lübbecke verzögert sich erneut
Die bereits mehrfach verschobene Sanierung der Kampa-Halle im Kreis Minden-Lübbecke hat einen weiteren Rückschlag erlitten. Die zuständigen Behörden schließen eine endgültige Abnahme nun frühestens für Dezember 2025 aus. Diese neuste Verzögerung zwingt das Handball-Team von GWD Minden, wichtige Spiele zu verlegen – darunter auch das Duell gegen die Füchse Berlin im Dezember.
Die Bauarbeiten an der Kampa-Halle hatten 2020 begonnen, doch wiederholte Verschiebungen haben die Fertigstellung immer weiter hinausgezögert. Ursprünglich sollte die Halle am 20. Oktober 2024 übergeben werden. Aufgrund anhaltender Sanierungsarbeiten und ungelöster Probleme stuft der Kreis das Risiko weiterer Verzögerungen jedoch als zu hoch ein.
In der Folge wird die Arena nicht rechtzeitig für das Heimspiel von GWD Minden gegen die Füchse Berlin am 21. Dezember bereitstehen. Der Verein hat nun bestätigt, dass das letzte Heimspiel des Jahres 2024 stattdessen in der Kreissporthalle in Lübbecke ausgetragen wird.
Der aktuelle Zeitplan sieht eine vertragsgerechte Übergabe nun frühestens für Dezember 2025 vor. Bis dahin müssen das Team und die Veranstalter weiterhin nach Ausweichstandorten suchen.
Die verlängerte Verzögerung bedeutet für GWD Minden, dass die Mannschaft auch im kommenden Jahr ohne ihre gewohnte Heimspielstätte auskommen muss. Fans und Spieler müssen sich auf vorübergehende Spielorte für die anstehenden Partien einstellen. Die Entscheidung des Kreises spiegelt anhaltende Bedenken hinsichtlich des Projektzeitplans und der Sicherheitsstandards wider.






