07 May 2026, 20:36

Kölner Verkehrsausschuss beschließt Radwege und Straßenprojekte – doch Personalmangel blockiert Fortschritte

Vielbefahrene Hauptstraße mit Fahrzeugen, Zebrastreifen, Überführung mit Pfeilern, Laternen, Informationsschilder, Bäume, Gebäude und bewölkter Himmel.

Kölner Verkehrsausschuss beschließt Radwege und Straßenprojekte – doch Personalmangel blockiert Fortschritte

Kölner Ausschuss für Mobilität und Verkehr prüft Straßen- und Radprojekte – Personalmangel bremst Umsetzung

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Der Kölner Ausschuss für Mobilität und Verkehr hat in seiner jüngsten Sitzung mehrere Straßen- und Radwegeprojekte beraten – doch die anhaltenden Personalknappheiten erschweren die Umsetzung. Zu den zentralen Beschlüssen zählten Anpassungen bei Radwegen, Busverbindungen und künftigen Baumaßnahmen in der Stadt. Zudem wurde über Verzögerungen diskutiert, die durch den Personalmangel in der Verkehrsplanung entstehen.

Den Auftakt bildete die Verabschiedung des Maßnahmenprogramms 2026–2028, wobei jedoch nur die Vorhaben für 2026 konkretisiert wurden. Zu den Beschlüssen gehört, dass auf der Paffrather Straße zwischen Reuterstraße und Stationsstraße nun geschützte Radspuren auf beiden Seiten eingerichtet werden müssen. Dieser Schritt geht auf einen Antrag der SPD und der Grünen zurück, die zudem Änderungen am Entwurf der Verwaltung für den Lerbacher Weg durchsetzten.

Für die Buchholzstraße sprach sich der Ausschuss für Variante 1 aus, die die bestehende Verkehrsführung beibehält, aber kleinere Anpassungen vorsieht, wie sie von SPD und Grünen vorgeschlagen wurden. Die Sanierung der Leverkuser Straße soll hingegen 2027 beginnen, wobei die Bauarbeiten für die zweite Jahreshälfte geplant sind.

Einstimmig forderte der Ausschuss bessere Ersatzverkehre für die Buslinie S11 und richtete eine entsprechende Forderung an Bezirk und Stadt. Stellvertretender Bürgermeister Ragnar Migenda musste hingegen eine Niederlage bei einem geplanten Radwegprojekt für den Hasenweg in Refrath einräumen – ein Gerichtsurteil hatte das Vorhaben blockiert. Die CDU schlug unterdessen vor, die Straße „Auf der Kaule“ in Refrath zu verbreitern, um die Zufahrt für Lkw zu erleichtern und die Einbahnregelung aufzuheben.

Die Personalsituation bleibt ein zentrales Problem: Aktuell ist nur eine einzige Mitarbeiterin für die statische Verkehrssteuerung zuständig. Dieser Engpass verzögert zahlreiche Instandhaltungsprojekte im Straßenbau.

Die Beschlüsse des Ausschusses legen klare Zeitpläne für anstehende Baumaßnahmen und Radwegeverbesserungen fest. Dennoch bleibt der Personalmangel ein Hemmnis für die zügige Umsetzung. Die genehmigten Vorhaben werden nun vorangetrieben, während weitere Beratungen für Projekte nach 2026 anstehen.

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