Leverkusens ungeschlagene Serie steht vor dem PSG-Härtetest in der Champions League
Rolf-Peter ScheelLeverkusens ungeschlagene Serie steht vor dem PSG-Härtetest in der Champions League
Bayer Leverkusen setzt unter dem neuen Trainer Kasper Hjulmand seine starke Serie fort und bleibt in den letzten Partien ungeschlagen. Nun steht für die Werkself eine harte Prüfung gegen Paris Saint-Germain in der Champions League an. Unterdessen räumte der Sportdirektor des Vereins ein, dass finanzielle Grenzen die Verpflichtung deutscher Talente erschweren.
Seit Hjulmands Amtsantritt hat Leverkusen in fünf Bundesliga-Spielen 13 Punkte geholt. In der Champions League endete beide Begegnungen bisher unentschieden, sodass die ungeschlagene Serie erhalten bleibt. Mit PSG wartet nun der bisher stärkste Gegner auf die Mannschaft.
In der jüngsten Startelf gegen Mainz standen lediglich zwei Spieler mit deutschem Pass und Nationalteam-Erfahrung. Robert Andrich war in dieser Saison bisher meist der einzige deutsche Starter in der Anfangsformation.
Sportdirektor Simon Rolfes gab offen zu, dass sich der Verein deutsche Spieler des gewünschten Niveaus schlicht nicht leisten könne. Diese Aussage unterstreicht die finanziellen Rahmenbedingungen, die hinter Leverkusens Kaderplanung stehen.
Die ungeschlagene Serie unter Hjulmand wird in Paris nun auf eine entscheidende Probe gestellt. Die Abhängigkeit von Nicht-Deutschen im Team spiegelt dabei sowohl budgetäre als auch taktische Überlegungen wider. Das bevorstehende Duell wird zeigen, ob die aktuelle Form auch gegen Europas Elite Bestand hat.






