Lohmars Stadtratswahl bestätigt: Knapper Sieg bleibt nach Neuauszählung bestehen
Rolf-Peter ScheelLohmars Stadtratswahl bestätigt: Knapper Sieg bleibt nach Neuauszählung bestehen
Wahlergebnisse des Lohmarer Stadtrats nach Teilneuauszählung bestätigt
Nach einer teilweisen Neuauszählung der Stimmen bei der Stadtratswahl in Lohmar stehen die Ergebnisse endgültig fest. Beschwerden von Wählern hatten zu einer Überprüfung geführt, doch das ursprüngliche Ergebnis blieb bestehen. Die CDU behält ihre 17 Sitze, die AfD bleibt bei sechs Mandaten.
In der benachbarten Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid korrigierte eine separate Nachzählung einen Fehler, bei dem die Stimmen für AfD und FDP an einem Wahllokal vertauscht worden waren.
Sechs Wähler in Lohmar hatten offiziell Einspruch gegen das Wahlergebnis eingelegt und mögliche Zählfehler bemängelt. Sie zweifelten an, ob sieben als ungültig gewertete Stimmzettel korrekt bewertet worden waren. Auch die AfD hatte eine Überprüfung gefordert, in der Hoffnung, die knappe Niederlage ihres Kandidaten Dominik Ebenberger anfechten zu können.
Die Neuauszählung erfolgte im Wahlbezirk Lohmar V. Die Wahlhelfer prüften die Stimmen erneut, fanden jedoch keine Unstimmigkeiten. Das Endergebnis blieb unverändert: Doris Kyri von den Grünen erhielt 170 Stimmen, Ebenberger 169. Kyris Sieg mit einer einzigen Stimme sicherte ihr damit ihr Direktmandat im Rat.
Unterdessen gab es in Neunkirchen-Seelscheid ein separates Problem. Eine Nachzählung ergab, dass die Stimmen für AfD und FDP an einem Wahllokal versehentlich vertauscht worden waren. Die Korrektur änderte zwar die Gesamtstimmenzahlen, nicht jedoch die Sitzverteilung im Rat.
Der neu gewählte Stadtrat in Lohmar bereitet sich nun auf seine erste offizielle Sitzung vor. Die konstituierende Sitzung ist für Donnerstag, den 13. November, angesetzt.
Mit den Neuauszählungen in Lohmar und Neunkirchen-Seelscheid sind die Streitigkeiten um die Stimmenauswertung beigelegt. Kyris knapper Sieg mit einer Stimme bleibt bestehen, und die AfD behält ihre sechs Sitze. Der Rat wird wie geplant tagen und damit die neue Amtszeit einläuten.






