26 March 2026, 20:34

Luxuswagen in Witten beschlagnahmt: 109 Dezibel sorgen für Ärger mit Polizei und Versicherung

Schwarzer Mercedes-Benz ML 350 CDI BlueEfficiency auf einem Parkplatz mit Gebäuden, Polen, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund geparkt.

Luxuswagen in Witten beschlagnahmt: 109 Dezibel sorgen für Ärger mit Polizei und Versicherung

Luxusauto in Witten beschlagnahmt: Extrem laute Motorengeräusche führen zu Strafen und Verfahren

In Witten haben Beamte einen Hochleistungswagen sichergestellt, nachdem sie extrem hohe Lärmwerte gemessen hatten – weit über den gesetzlich zulässigen Grenzwerten. Dem Besitzer drohen nun Bußgelder, ein verwaltungsrechtliches Verfahren sowie mögliche Regressforderungen der Versicherung, falls es zu einem Unfall gekommen wäre.

Der Vorfall ereignete sich in der Holbeinstraße, wo Polizisten den Wagen in einer absoluten Halteverbotszone abgestellt vorfanden. Das Fahrzeug blockierte eine Wendefläche und behinderte so andere Verkehrsteilnehmer. Bei einer Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Motor ein Geräuschniveau von 109 Dezibel erreichte – deutlich über den erlaubten 82 dB.

Der Besitzer argumentierte, der laute Sound stamme vom Biturbo-Motor des Autos. Die Polizei vermutete jedoch, dass die Motorsteuerung mit leistungssteigernder Software manipuliert worden war. Durch diese Veränderung erlosch die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs, was zur sofortigen Beschlagnahmung führte.

Als Konsequenz muss der Halter ein Bußgeld zwischen 80 und 90 Euro zahlen. Sollte die Umrüstung die Verkehrssicherheit gefährdet haben, droht zusätzlich ein Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg. Wäre es zu einem Unfall gekommen, hätte die Versicherung Schadensersatz in Höhe von bis zu 5.000 Euro geltend machen können.

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Das Auto bleibt vorerst beschlagnahmt, während das verwaltungsrechtliche Verfahren läuft. Der Fall zeigt die rechtlichen Risiken auf, die mit nicht genehmigten Fahrzeugveränderungen einhergehen. Wer sein Auto über die gesetzlichen Lärm- oder Sicherheitsgrenzen hinaus modifiziert, muss mit Strafen, Punkten in Flensburg und möglichen Versicherungsproblemen rechnen.

Quelle