Märkischer Kreis behält sechs zusätzliche Polizisten trotz Brücken-Freigabe
Rolf-Peter ScheelMärkischer Kreis behält sechs zusätzliche Polizisten trotz Brücken-Freigabe
Märkischer Kreis behält sechs zusätzliche Polizeibeamte auch nach Wiedereröffnung der Rahmede-Tal-Brücke
Die Entscheidung folgt auf steigendes Verkehrsaufkommen und wachsende operative Belastungen im Kreisgebiet. Die Behörden wollen damit Staus und riskantes Fahrverhalten bekämpfen, das mit den anhaltenden Baustellen in Verbindung steht.
Das Innenministerium von Nordrhein-Westfalen hatte die zusätzlichen Polizeistellen für den Märkischen Kreis erstmals am 1. September 2023 genehmigt. Die Maßnahme war Teil einer landesweiten Anpassung, um die gestiegene Arbeitsbelastung zu bewältigen. Die Verstärkung sollte den wachsenden Anforderungen in Lüdenscheid und Umgebung gerecht werden.
Da für das kommende Jahr acht Vollsperrungen wichtiger Straßen geplant sind, wird sich die Verkehrssituation voraussichtlich weiter verschärfen. Verzögerungen und Umleitungen haben bereits dazu geführt, dass Autofahrer illegale Abkürzungen nehmen oder die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschreiten. Auch das untergeordnete Straßennetz leidet unter den Folgen: Die Oberflächen sind durch den umgeleiteten Autobahnverkehr beschädigt.
Die sechs Beamten, die nun dauerhaft im Dienst bleiben, werden sich künftig ausschließlich auf die Verkehrsüberwachung konzentrieren. Zu ihren Aufgaben gehört die Kontrolle besonders gefährdeter Bereiche sowie die Einhaltung der Verkehrsregeln während der anhaltenden Behinderungen.
Die zusätzlichen Kräfte bleiben selbst nach der Wiedereröffnung der Brücke im Einsatz. Ihr Einsatz soll die Belastung auf den lokalen Straßen verringern und riskantes Fahrverhalten eindämmen. Der Kreis erwartet dadurch weniger Verkehrsverstöße und eine bessere Bewältigung der baustellenbedingten Verzögerungen.






