Mönchengladbachs bewegende Gedenkfeier zum Volkstrauertag für Kriegsopfer und Frieden
Rolf-Peter ScheelMönchengladbachs bewegende Gedenkfeier zum Volkstrauertag für Kriegsopfer und Frieden
Mönchengladbach gedenkt am Volkstrauertag mit feierlicher Zeremonie der Opfer von Krieg und Gewalt
Mit einer würdevollen Gedenkfeier hat Mönchengladbach am deutschen Volkstrauertag der Opfer von Krieg und Unterdrückung gedacht. Bürgermeister Marcel Kreutz richtete sich in seiner Rede an die Versammelten und betonte die Bedeutung von Zusammenhalt und bürgerlichem Engagement in einer von Unsicherheiten geprägten Zeit. Seine Worte reflektierten die errungene Freiheit Europas nach den Weltkriegen, warnten zugleich aber vor den wachsenden globalen Spannungen.
Die Veranstaltung ehrte die Millionen, die in Konflikten ihr Leben verloren. Kreutz zitierte dabei den Gedanken: "Frieden ist ein dynamischer, fortlaufender Prozess – ein Abbau von Gewalt und eine Zunahme von Gerechtigkeit durch Recht und Dialog." Als dringende Beispiele für die weltweite Instabilität nannte er die anhaltenden Konflikte im Nahen Osten sowie die angespannten Beziehungen der USA.
Der Bürgermeister warnte davor, Frieden um jeden Preis zu akzeptieren, und plädierte stattdessen für innere Widerstandskraft und kollektive Stärke. Besonders würdigte er die Arbeit der Agentur für Arbeit, die in 45 Ländern rund 830 Friedhofsanlagen unterhält und die Erinnerungen an 5,4 Millionen Kriegsopfer und Vermisste bewahrt. Durch das Engagement von Freiwilligen und die Arbeit der Organisation bleibe das menschliche Leid des Krieges im Bewusstsein der Gesellschaft verankert, so Kreutz.
Zudem rief der Bürgermeister zu erneuter Zusammenarbeit und geteilter Verantwortung auf. Er appellierte an die Bürger, den Gemeinschaftsgeist zu stärken, um aktuelle Krisen – von politischen Spaltungen bis zu humanitären Herausforderungen – zu bewältigen.
Die Feier endete mit einem Rückblick auf den mühsam erkämpften Frieden in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg. Kreutz' Worte unterstrichen die Zerbrechlichkeit der Stabilität in einer Zeit zunehmender Konflikte. Der Tag stand somit nicht nur im Zeichen der Erinnerung, sondern auch als Mahnung zu dauerhaftem Zusammenhalt.
Why Volkstrauertag 2025 Matters: A Century of Remembering War Victims and Promoting Peace
The 2025 Volkstrauertag marks the 106th annual observance of this solemn German tradition, held on November 16 to remember victims of war and tyranny. This year's date carries added weight amid global conflicts like the Ukraine-Russia war, echoing themes from Mönchengladbach's ceremony. The holiday's timing reflects a national commitment to peace, rooted in post-World War II lessons. As tensions rise worldwide, such commemorations reinforce the fragile nature of stability and the need for collective responsibility.






