26 March 2026, 00:34

München kassiert erstmals Lizenzgebühren für Werbeaktionen auf dem Oktoberfest

Kleines Gebäude mit rotem Dach und Riesenrad davor, umgeben von Festdekorationen und Menschen bei einem Oktoberfest-Event in München, Deutschland.

München kassiert erstmals Lizenzgebühren für Werbeaktionen auf dem Oktoberfest

München erhebt nun Gebühren für Werbeaktionen auf dem Oktoberfest

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In diesem Jahr hat München damit begonnen, für Werbeveranstaltungen auf dem Oktoberfest Lizenzgebühren zu verlangen. So zahlte Cathy Hummels erstmals für ihren seit Jahren etablierten "WiesnBummel". Die Maßnahme markiert einen Wandel in der Art und Weise, wie die Stadt mit kommerzieller Markenpräsenz während des Volksfests umgeht.

Cathy Hummels' "WiesnBummel" hat sich in den vergangenen zehn Jahren zu einem der Highlights des Oktoberfests entwickelt. Die Veranstaltung lockt Prominente wie Kollegah, Jenny Elvers und Oliver Pocher an und ist längst zu einer wichtigen Werbeplattform geworden. Marken arbeiten häufig mit Hummels zusammen, um über das Event ihre Sichtbarkeit zu steigern.

Erstmals musste Hummels 2023 eine Lizenzgebühr an die Stadt entrichten, um die Marke Oktoberfest zu schützen. Die genaue Summe wurde nicht bekannt gegeben, doch München will künftig kommerzielle Aktivitäten strenger regulieren. Hummels bezeichnete die Zusammenarbeit mit den Behörden als vertrauensvoll und zeigte sich optimistisch für zukünftige Kooperationen.

Die Stadt plant, dieses Vorgehen künftig auch auf andere Influencer auszuweiten. Durch die Gebührenerhebung will München die Kontrolle darüber behalten, wie das Image des Oktoberfests in Marketingkampagnen genutzt wird. Das Verhältnis zwischen Hummels und der Stadt bleibt positiv – ein mögliches Vorbild für andere.

Das neue Lizenzsystem ermöglicht es München, Einnahmen aus prominenten Veranstaltungen wie dem "WiesnBummel" zu generieren. Hummels' Zahlung setzt ein Beispiel dafür, wie die Stadt künftig mit von Influencern getriebenen Werbeaktionen umgehen wird. Sollte sich das Modell bewähren, könnten weitere Kooperationen folgen.

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