Münster fördert sechs Stadtteile mit 100.000 Euro für Gesundheitsprojekte ab 2026
Iwona RoggeMünster fördert sechs Stadtteile mit 100.000 Euro für Gesundheitsprojekte ab 2026
Sechs Stadtteile in Münster erhalten 2026 zusätzliche Förderung durch eine erneuerte Gesundheitsinitiative. Die Stadt hat ihre Partnerschaft mit der Techniker Krankenkasse (TK) verlängert, um kleine Projekte zu finanzieren, die das öffentliche Wohlbefinden verbessern sollen. Besonders profitieren werden ältere Bürgerinnen und Bürger, Familien mit Kindern sowie benachteiligte Jugendliche.
Insgesamt stehen über zwei Jahre hinweg 100.000 Euro für Mikroprojekte im Gesundheitsbereich zur Verfügung. Gefördert werden können Vorhaben zu Themen wie Ernährung, Bewegung, Stressabbau und anderen gemeindebasierten Aktivitäten. Anträge können lokale Gruppen, Vereine und kommunale Einrichtungen einreichen.
Die Bewerbungsfrist für die Fördergelder beginnt am 25. November 2025 und endet am 1. Februar 2026. Die Projekte können bis zu 18 Monate laufen und sollen innovative Ansätze für die Gesundheitsförderung im Stadtteil verfolgen. Die Gesundheitsbehörde der Stadt rät Interessierten, vor der Antragstellung an einer Informationsveranstaltung teilzunehmen.
Eine Präsenzveranstaltung findet am 25. November 2025 von 16 bis 18 Uhr im Stadtweinhaus statt. Eine zweite Online-Sitzung ist für den 9. Dezember 2025 zwischen 16:30 und 18 Uhr geplant. Beide Termine dienen der Erläuterung des Bewilligungsverfahrens und beantworten Fragen der Teilnehmenden.
Die ausgewählten Stadtteile – Sentrum, Geistviertel, Kuhviertel, Südviertel, Grevener Felde und Hansaviertel – wurden aufgrund ihrer unterschiedlichen Bedürfnisse ausgewählt. Frühere Projekte im Rahmen der Initiative richteten sich gezielt an vulnerable Gruppen, darunter Senioren, Familien und gefährdete Jugendliche.
Das Programm knüpft an bisherige Erfolge an und bietet finanzielle Unterstützung für basisnahe Gesundheitsprojekte. Interessierte Gruppen können sich ab sofort um Förderung bewerben; die erste Frist endet Anfang 2026. Weitere Informationen gibt es beim Gesundheitsamt der Stadt oder auf der Website der TK.






