Mysteriöser Redner Eichwald bringt AfD-Jugend mit rätselhafter Rede in Erklärungsnot
Rolf-Peter ScheelMysteriöser Redner Eichwald bringt AfD-Jugend mit rätselhafter Rede in Erklärungsnot
Ein rätselhafter Mann namens Alexander Eichwald hat kürzlich vor der AfD-Jugendorganisation gesprochen – und damit für weitreichende Verwirrung gesorgt. Seine Rede, gespickt mit Formulierungen wie „Parteigenossen“ und Verweisen auf eine „nationale Pflicht“, verbreitete sich rasant im Netz. Schnell kamen Fragen nach seiner Identität und seinen Motiven auf.
Eichwald forderte in seinem Auftritt den Schutz der deutschen Kultur vor fremden Einflüssen. Ausschnitte seiner Ansprache machten auf Social Media die Runde und nährten Spekulationen, ob es sich um einen ernst gemeinten Beitrag oder eine satirische Aktion handelte.
Die AfD distanzierte sich umgehend von Eichwald und erklärte, seine Inhalte und sein Auftreten entsprächen nicht den Parteigrundsätzen. Ein Parteiausschlussverfahren wurde eingeleitet. Gleichzeitig ließ sich kaum etwas über Eichwalds Hintergrund verifizieren, was die Aufklärung erschwert.
Später kam heraus, dass Eichwald zuvor unter dem Künstlernamen „Alex Oak“ Partymusik auf Deezer veröffentlicht hatte. Das Satiremagazin Titanic gab an, für seinen Auftritt verantwortlich zu sein – belegte dies jedoch nicht. Eichwald selbst signalisierte Gesprächsbereitschaft über seine Rede, bevorzugt jedoch ein TV-Interview als Format.
Die AfD treibt unterdessen das Ausschlussverfahren gegen Eichwald voran. Seine Rede und die unklare Herkunft sorgen weiterhin für Diskussionen. Medien suchen weiterhin nach Klarheit über seine wahren Absichten und Identität.
