NRW setzt auf Solarstrom: Mehrfamilienhäuser sollen bis 2030 grüner werden
Rolf-Peter ScheelNRW setzt auf Solarstrom: Mehrfamilienhäuser sollen bis 2030 grüner werden
Nordrhein-Westfalen will Solarausbau auf Mehrfamilienhäusern beschleunigen
Die Landesregierung und Partner aus der Wohnungswirtschaft haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um den Ausbau von Photovoltaikanlagen auf Mehrfamilienhäusern bis 2030 deutlich voranzutreiben. Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur betonte das volle Engagement der Region für erneuerbare Energien.
Im Fokus der Initiative steht eine spürbare Steigerung der Solaranlagen auf Wohngebäuden mit mehreren Parteien. Bisher tragen diese Immobilien nur wenig zur Solarstromkapazität des Landes bei – obwohl im vergangenen Jahr rund 2,2 Gigawatt neue Photovoltaikleistung installiert wurden, vor allem auf Dächern.
Die beteiligten Unternehmen und Genossenschaften haben zugesagt, Photovoltaik in ihren Geschäftsstrategien priorisiert zu behandeln. Besonders gefördert werden sollen gemeinschaftliche Nutzungsmodelle, die es Mieter:innen ermöglichen, direkt vom selbst erzeugten Solarstrom zu profitieren.
Um die Umsetzung zu erleichtern, werden Informations- und Beratungsangebote ausgebaut. Zudem sollen technische und bürokratische Hürden abgebaut werden, um den Prozess zu vereinfachen. Wohneigentümergemeinschaften und Mieter erhalten detaillierte Aufklärung über die Vorteile von Solarenergie für ihre Häuser und Stadtteile.
Ziel der Vereinbarung ist es, einen bedeutenden Anteil der Mehrfamilienhäuser innerhalb der nächsten sechs Jahre mit Photovoltaikanlagen auszustatten. Durch den Abbau von Hindernissen und eine höhere Sensibilisierung erhofft sich das Land, dass mehr Haushalte auf Solarstrom umsteigen. Die Maßnahme ist Teil des umfassenden Plans Nordrhein-Westfalens, den Ausbau erneuerbarer Energien voranzutreiben.






