06 May 2026, 16:31

Radfahrer transportieren fairen Bio-Kakao klimaneutral von Amsterdam nach Dormagen

Ein Einkaufswagen voller Lebensmittel steht vor einer Weltkarte, symbolisiert den globalen E-Commerce.

Radfahrer transportieren fairen Bio-Kakao klimaneutral von Amsterdam nach Dormagen

Eine Gruppe Radfahrer aus Dormagen hat eine ungewöhnliche Reise unternommen, um fairen Handel und Nachhaltigkeit zu fördern. Mit Lastenrädern transportierten sie Bio-Kakao von Amsterdam in ihre Heimatstadt – ganz ohne Emissionen. Die Aktion ist Teil der Schoko-Reise, eines Projekts, das Klimaschutz mit bewusster Konsumweise verbindet.

Die Reise begann, als fair gehandelter Kakao aus der Dominikanischen Republik per Segelschiff emissionsfrei in Amsterdam eintraf. Für die Überfahrt wurden keine fossilen Brennstoffe verwendet, sodass der Transport komplett klimaneutral blieb.

Am 10. Oktober holten sieben Radfahrer aus Dormagen den Kakao vom Hafen ab. Mit Unterstützung eines kommunalen Lastenrads, das von der Stadtverwaltung bereitgestellt wurde, radelten sie zurück in ihre Heimatstadt. Ihr letztes Ziel war der Dormagener Weltladen in der Kölner Straße, wo der Kakao zu Schokolade weiterverarbeitet wird.

Der Kakao selbst wurde zuvor in der solarbetriebenen Schokoladenmanufaktur The Chocolate Makers in Amsterdam verarbeitet. Die Fabrik arbeitet vollständig mit erneuerbaren Energien und entspricht damit den Nachhaltigkeitszielen des Projekts. Lieselotte Heinz vom städtischen Umweltteam lobte das Engagement der Radfahrer für die gute Sache.

Die Schoko-Reise zeigt, wie fairer Handel, Klimaschutz und nachhaltiger Transport Hand in Hand gehen können. Durch den Einsatz von Segelschiffen, Lastenrädern und Solarenergie bleibt die gesamte Lieferkette umweltfreundlich.

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Die Stadtverwaltung unterstützt weiterhin Fair-Trade-Initiativen und hält das Thema in der Öffentlichkeit präsent. Der transportierte Kakao wird nun in Dormagen verkauft – als Teil der laufenden Bemühungen, ethischen und nachhaltigen Konsum zu fördern. Das Projekt ist ein konkretes Beispiel dafür, wie kleine Schritte zu größeren Umweltzielen beitragen können.

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