Rekord-Beschlagnahmung in Köln: 45.000 illegale E-Zigaretten und 1.100 Liter E-Liquids sichergestellt
Iwona RoggeRekord-Beschlagnahmung in Köln: 45.000 illegale E-Zigaretten und 1.100 Liter E-Liquids sichergestellt
Zollbeamte in Köln haben eine ihrer größten Beschlagnahmungen aller Zeiten durchgeführt. Am 21. Mai 2025 konfiszierten sie rund 45.000 verbotene E-Zigaretten sowie über 1.100 Liter unversteuerte E-Liquids. Der geschätzte Wert der Lieferung übersteigt eine Million Euro.
Die illegalen Waren wurden in einem rumänischen Lastwagen entdeckt, der von Paris nach Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen unterwegs war. Die Sendung umfasste 222 Kartons, verteilt auf sieben Paletten, die ausschließlich verbotene E-Zigaretten und E-Liquids ohne Steuerplaketten enthielten.
Nikotinhaltige E-Liquids werden seit dem 1. Juli 2022 wie Tabakerzeugnisse besteuert. Der Steuersatz stieg zum 1. Januar 2025 auf 0,26 Euro pro Milliliter. Das Zollfahndungsamt Essen leitet nun die Ermittlungen in diesem Fall.
Der geschätzte Steuerausfall durch die beschlagnahmten Waren beläuft sich auf nahezu 300.000 Euro. Die Behörden prüfen weiterhin das volle Ausmaß der illegalen Aktivitäten. Die Beschlagnahmung unterstreicht die anhaltenden Bemühungen im Kampf gegen den illegalen Handel mit unversteuerten Vaping-Produkten. Die Ermittlungen unter der Leitung des Zollfahndungsamts Essen laufen noch. Der Fall zeigt die finanziellen Auswirkungen solcher Schmuggelversuche auf.
