02 April 2026, 10:31

Schwerverletzter Gleisbauer nach Zugunfall in Frechen-Königsdorf – Bahnverkehr lahmgelegt

Schwarzes und weißes Bild einer Zugentgleisung mit Trümmern auf den Gleisen, einem Fahrzeug im Vordergrund und einer Gruppe von Menschen in der Nähe, mit einer Brücke, Strommasten und Drähten im Hintergrund.

Schwerverletzter Gleisbauer nach Zugunfall in Frechen-Königsdorf – Bahnverkehr lahmgelegt

Ein 21-jähriger Gleisbauer wurde am frühen Donnerstagmorgen am Bahnhof Frechen-Königsdorf von einem Zug erfasst und dabei schwer verletzt. Der Vorfall führte zu erheblichen Behinderungen im Bahnverkehr, darunter eine zweistündige Sperrung der RE-9-Linie sowie Verspätungen auf mehreren Strecken.

Das Unglück ereignete sich in den frühen Morgenstunden, als sich der Mann in einem gefährlichen Bereich des Bahnhofs Königsdorf aufhielt. Ein Regional-Express aus Köln traf ihn, woraufhin er schwere Verletzungen erlitt. Rettungskräfte versorgten ihn vor Ort, bevor er notfallmäßig in ein Krankenhaus gebracht wurde.

Durch den Zusammenstoß musste die RE-9-Linie für etwa zwei Stunden komplett gesperrt werden. Sieben Züge hatten insgesamt Verspätungen von rund eineinhalb Stunden, hinzu kamen teilweise Streckenabschnitte, die gesperrt oder umgeleitet werden mussten. Die Ermittler prüfen weiterhin, wie es zu dem Vorfall kommen konnte.

Seit einem tödlichen Angriff auf einen DB-Mitarbeiter in derselben Region im vergangenen Oktober hat die Deutsche Bahn die Sicherheitsvorkehrungen auf der RE-9-Linie verschärft. Dazu gehören verstärkte Deeskalationstrainings, zusätzliches Sicherheitspersonal auf Risikostrecken sowie Pläne, Zugbegleiter bis Anfang 2026 mit Notfallknöpfen und Körperkameras auszustatten.

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Der verletzte Arbeiter befindet sich weiterhin im Krankenhaus, während die Ermittlungen andauern. Der Vorfall wirft erneut Fragen zur Sicherheit auf der RE-9-Linie auf, wo die Bahn bereits damit begonnen hat, strengere Schutzmaßnahmen für das Personal umzusetzen. Die unmittelbaren Behinderungen durch den Unfall haben sich zwar inzwischen verringert, doch hielten sich einige Verspätungen noch bis in den Vormittag hinein.

Quelle