Wie Bravo und Peacock mit Authentizität und Nahbarkeit ihr Publikum begeistern
Rolf-Peter ScheelWie Bravo und Peacock mit Authentizität und Nahbarkeit ihr Publikum begeistern
Eine Diskussionsrunde beim Cannes Lions International Festival of Creativity widmete sich dem Erfolg der unscripted Formate von Bravo und Peacock. Die Reality-TV-Star Lindsay Hubbard tauschte sich mit Branchenexperten darüber aus, wie diese Sendungen ihr Publikum erreichen. Im Mittelpunkt stand dabei die Bedeutung von Authentizität und Nahbarkeit im modernen Fernsehen.
Die unter dem Titel „Mehr als ein Moment: Wie Franchise-Ökosysteme die Kultur prägen“ abgehaltene Runde vereinte Hubbard mit Karen Kovacs (NBCUniversal), Frances Berwick (Bravo und Peacock) sowie Michelle Mesenburg (Target). Hubbard, bekannt für ihre unverkünstelte Art, brachte ihre Erfahrungen aus ihrer früheren Tätigkeit als PR-Beraterin ein.
Berwick betonte, dass Bravo keine kulturellen Phänomene oder Franchises jage, sondern sich auf die Produktion hochwertiger Formate mit authentischen Protagonist:innen konzentriere. Kovacs ergänzte, dass „Summer House“ bei den Zuschauer:innen so stark ankomme, dass Target die Kooperation mit diesem kulturellen Moment gesucht habe. Hubbard unterstrich, dass sie gar nicht anders könne, als sie selbst zu sein – eine Haltung, die perfekt zum Markenwert des Senders passe.
Für das Publikum von Bravo und Peacock sind die Casts der Shows oft wie Freund:innen oder Familie. Diese emotionale Bindung treibt nicht nur die Zuschauerbindung voran, sondern zieht auch Markenpartnerschaften an. Die Runde machte deutlich: Authentizität und Identifikationsfiguren sind die Erfolgsfaktoren dieser Formate.






