Zoll stoppt Kühltransporter mit zwei Tonnen illegaler Lebensmittel auf der A44
Iwona RoggeZoll stoppt Kühltransporter mit zwei Tonnen illegaler Lebensmittel auf der A44
Zollbeamte haben bei einer Routinekontrolle auf der Autobahn A44 bei Bad Wünnenberg fast zwei Tonnen undeklarierte Lebensmittel beschlagnahmt. In einem Kühltransporter, gesteuert von zwei Männern aus der Republik Moldau, befanden sich verbotene Waren wie rohes Fleisch, Käse und Eier. Gegen die beiden Fahrer wurden nun strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.
Der Transport wurde gestoppt, als die Beamten einen Lieferwagen in Richtung Irland kontrollierten. Im Inneren entdeckten sie 2,8 Kilogramm Kaffee, 4,5 Liter Alkohol sowie eine große Menge frischer Erzeugnisse, Fleisch- und Milchprodukte. Viele dieser Waren dürfen ohne entsprechende Zertifizierung nicht aus Drittländern in die EU eingeführt werden.
Die beiden 34-jährigen Fahrer konnten für die Frischwaren keinen Pflanzengesundheitszeugnis vorlegen. Zwar zeigten sie einen CMR-Frachtbrief vor, doch dieser reichte für die zollrechtliche Abfertigung nicht aus. Daraufhin wurden die leicht verderblichen Lebensmittel nach Rücksprache mit Lebensmittelbehörden von einem Entsorgungsunternehmen vernichtet.
Der Fahrer hinterlegte eine Kaution in Höhe von 2.000 Euro, um Lager-, Entsorgungskosten und mögliche Strafen abzudecken. Die gesamten beschlagnahmten Waren – einschließlich des zollhinterzogenen Alkohols und Kaffees – wurden eingezogen. Den beiden Männern drohen nun weitere rechtliche Konsequenzen wegen Schmuggels und der Hinterziehung von Einfuhrsteuern.
Die beschlagnahmten Güter sind damit aus dem Verkehr gezogen, und der Fall wurde zur Strafverfolgung weitergeleitet. Die geleistete Sicherheit soll die Entsorgungskosten sowie die ausstehenden Zollabgaben decken. Aktuelle Statistiken zu ähnlichen Fällen in Deutschland wurden für die vergangenen zwei Jahre nicht veröffentlicht.






