11 February 2026, 11:15

40 Jahre Leidenschaft: Angler Rolf Born mit Goldener Ehrung ausgezeichnet

Ein altes Buchcover mit einer Zeichnung von Menschen beim Angeln, einige halten Ruten und andere sind auf einem Boot, mit beschreibendem Text über die Aktivität.

40 Jahre Leidenschaft: Angler Rolf Born mit Goldener Ehrung ausgezeichnet

Ein langjähriges Mitglied eines nordrhein-westfälischen Angelvereins wurde für jahrzehntelanges Engagement geehrt. Rolf Born, ein Angler mit 40 Jahren Erfahrung, erhielt kürzlich das Goldene Treueabzeichen des Rheinischen Fischerei-Verbandes. Seine Zeit am Wasser war geprägt von ungewöhnlichen Funden – und natürlich vielen Fischen.

Born angelt seit seiner Kindheit und trat als junger Mann dem ASV Der lachende Bresen in Grefrath bei. Der Verein pachtet seit 1964 einen Teich an der Niers und bietet seinen 40 Mitgliedern einen ruhigen Ort zum Auswerfen der Angel. Über die Jahre hat er die Entwicklung der Angelausrüstung miterlebt, doch eine Konstante blieb: Die gleichen Fischarten sind stets präsent.

Die Fischbestände im Teich haben sich seit den 1960er-Jahren kaum verändert. Hechte, Aale und Zander schwimmen noch immer in seinen Gewässern – genau wie zur Gründungszeit des Vereins. Borns Geschick im Fang dieser Räuber brachte ihm zahlreiche Titel ein, darunter vier Vereinsmeisterschaften und sieben Auszeichnungen als "Angelkönig" für die größten Fänge.

Doch nicht immer holte er Fische aus dem Wasser. Zu den Kuriositäten zählte auch ein Blindgänger – ein Relikt aus der bewegten Geschichte der Region. Trotz solcher Überraschungen bleibt seine Leidenschaft dem Sport und der Weitergabe seines Wissens an andere treu.

Der Verein möchte nun neue Mitglieder gewinnen. Mit gut ausgebauten Anlagen und einer langen Tradition wirbt der ASV Der lachende Bresen für den Angelsport.

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Borns Goldenes Treueabzeichen markiert einen Meilenstein – für ihn und den Verein. Die stabilen Fischbestände und die offene Einladung des Verbandes deuten darauf hin, dass in Grefrath noch lange geangelt werden wird. Vorerst bleiben die Gewässer so beständig wie die Angler, die immer wieder an sie zurückkehren.