CDU Solingen fordert dringende Digitalisierungsoffensive an Schulen
Die Solinger Christdemokraten (CDU) fordern eine gründliche Überprüfung der Schulen in der Stadt. Sie verlangen Klarheit über den aktuellen Stand der digitalen und elektrischen Infrastruktur. Ihr Ziel ist es, sicherzustellen, dass der Unterricht in jeder Form – ob in Präsenz, hybrid oder im Distanzformat – reibungslos stattfinden kann.
Die CDU hat der Stadtverwaltung eine Reihe von Fragen vorgelegt. Sie möchte wissen, wie viele digitale Endgeräte, die von der Stadt bereitgestellt werden, jede Schule derzeit besitzt. Zudem fordert die Partei detaillierte Angaben zur elektrischen Infrastruktur an allen Solinger Schulen.
Gefragt wird auch, ob Schulleitungen, Lehrkräfte oder Eltern auf Probleme hingewiesen haben, die den digitalen Unterricht behindern. Sollten hier Defizite festgestellt werden, pocht die CDU auf einen klaren Maßnahmenplan. Dieser soll die Kosten und den Zeitrahmen für die Modernisierung der Schulen nach aktuellen technischen Standards umfassen.
Die Finanzierungsmöglichkeiten sind ebenfalls Teil der Debatte. Die CDU erkundigt sich nach möglichen Förderprogrammen, etwa dem nordrhein-westfälischen „Plan für gute Infrastruktur“. Zuverlässige Stromsysteme seien eine Grundvoraussetzung für erfolgreichen Digitalunterricht, argumentiert die Partei.
Über Sofortmaßnahmen hinaus fordert die CDU eine langfristige Strategie. Gefordert wird ein städtischer Digitalisierungsplan, der Investitionen in Schulen priorisiert. Diese Strategie soll auch altersgerechte Bedürfnisse berücksichtigen und sicherstellen, dass die Ausstattung für jede Schülerin und jeden Schüler zeitgemäß und passend ist.
Die Anträge der CDU zielen auf konkrete Schritte zur Verbesserung der digitalen Bildung ab. Die Partei will ein vollständiges Bild der aktuellen Ressourcen, Probleme und Lösungsansätze erhalten. Ihr Ziel ist es, jede Schule in Solingen mit verlässlicher, moderner und altersgerechter Technik auszustatten.
