Bergisch Gladbach gedenkt der Opfer staatlicher Gewalt aus dem Iran
Jacqueline RöhrdanzBergisch Gladbach gedenkt der Opfer staatlicher Gewalt aus dem Iran
Gedenkveranstaltung in Bergisch Gladbach: Solidarität mit den Opfern staatlicher Gewalt im Iran
Am kommenden Samstag findet in Bergisch Gladbach eine Mahnwache statt, um der Opfer staatlicher Gewalt im Iran zu gedenken. Die von der iranisch-deutschen Aktivistin Hale Bagherzadeh organisierte Veranstaltung zeigt zugleich Solidarität mit allen, die für Demokratie und Menschenrechte kämpfen. Die Kundgebung folgt auf wochenlange Massenproteste in ganz Iran gegen Armut, Unterdrückung und das herrschende Regime.
Die Mahnwache beginnt am 17. Januar 2026 um 11:30 Uhr auf dem Trotzenburgplatz im Stadtzentrum. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind eingeladen, Kerzen, Blumen sowie Fotos der Opfer als Zeichen des Respekts mitzubringen. Bagherzadeh, selbst Geflüchtete aus dem Iran, ruft alle Demokraten – unabhängig von ihrer Herkunft – zur Teilnahme auf.
Seit Ende Dezember 2025 haben die Proteste im Iran an Fahrt aufgenommen: Hunderttausende fordern soziale Gerechtigkeit und ein Ende der politischen Unterdrückung. Der Ruf „Jin, Jiyan, Azadî“ („Frau, Leben, Freiheit“) ist längst zu einer globalen Parole für Gleichberechtigung und Demokratie geworden.
Im Anschluss an die Mahnwache fahren die Teilnehmenden gemeinsam mit der S-Bahn nach Köln. Dort schließt sich ab 14:00 Uhr eine größere Demonstration am Heumarkt an.
Ziel der Veranstaltungen ist es, der Toten zu gedenken und gleichzeitig die Iranerinnen und Iraner zu unterstützen, die sich für einen Wandel einsetzen. Sowohl die Mahnwache als auch die anschließende Kundgebung stehen im Zeichen der internationalen Bemühungen, den Freiheitskampf im Iran sichtbar zu machen. Die Organisatorinnen betonen, dass alle willkommen sind, die sich für Demokratie engagieren.
