Betrüger lockt Investoren mit Alkohol-Eis – jetzt droht Haftstrafe
Rolf-Peter ScheelInvestoren mit angeblich einträglicher Eiskremschnaps-Idee getäuscht: Haftstrafe - Betrüger lockt Investoren mit Alkohol-Eis – jetzt droht Haftstrafe
Anleger mit angeblich lukrativem Alkohol-Eis-Ideen-Betrug hereingelegt: Haftstrafe
Anleger mit angeblich lukrativem Alkohol-Eis-Ideen-Betrug hereingelegt: Haftstrafe
Ein 61-jähriger Mann aus Mönchengladbach ist zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden, weil er Anleger mit einem betrügerischen Geschäftsmodell um Alkohol-Eis geprellt hat. Das dubiose Unternehmen lockte Investoren mit vermeintlich hohen Renditen – am Ende blieben Schaden in Höhe von über 2,5 Millionen Euro und viele Geschädigte zurück. Sein Komplize entzieht sich jedoch weiterhin der deutschen Justiz.
Der Verurteilte und sein Partner hatten 2013 ein Unternehmen gegründet, das mit einem neuartigen Produkt werben sollte: Eiscreme mit Alkohol. Die Anleger steckten ihr Geld in das Vorhaben, mussten später aber feststellen, dass das ganze Geschäft eine Täuschung war. Als der Schwindel aufflog, belief sich der Schaden bereits auf mehr als 2,5 Millionen Euro.
Mit dem Urteil ist das Verfahren gegen den Mönchengladbacher zwar abgeschlossen, doch für die Betroffenen bleibt der Fall ungelöst. Da sich der Komplize weiterhin in Thailand aufhält und sich auf medizinische Gründe berufen kann, dürfte eine vollständige Aufklärung der finanziellen Folgen des Betrugs unwahrscheinlich bleiben. Die Anleger tragen weiterhin die Konsequenzen des gescheiterten Projekts.
