Betrunkener Mann bedroht Restaurant mit scharfer Handgranate für Wodka
Iwona RoggeHandgranaten-Drohung in Bielefeld - Angeklagter schweigt - Betrunkener Mann bedroht Restaurant mit scharfer Handgranate für Wodka
Ein Mann bedrohte ein Restaurant in der Nähe mit einer scharfen Handgranate und verlangte Wodka. Der Vorfall ereignete sich, nachdem das Personal ihm zunächst wegen seines betrunkenen Zustands keinen Alkohol ausschenken wollte. Nun hat der Prozess gegen ihn begonnen; weitere Verhandlungstermine sind für März angesetzt.
Der stark alkoholisierte Mann betrat das Lokal und forderte ein Glas Wodka. Als die Mitarbeiter ablehnten, verließ er das Restaurant, kehrte jedoch kurz darauf mit einer Handgranate in der Hand zurück. Er rief: "Ich will sterben", bevor er vier Flaschen Wodka verlangte.
Das Personal übergab ihm eine Flasche, doch die Polizei war bereits alarmiert worden. Bei der Festnahme schossen Beamte dem Mann ins Bein. Später stellte sich heraus, dass die Granate scharfer Sprengstoff enthielt.
Bei Prozessbeginn wurden Details der Konfrontation und die Verletzungen des Angeklagten geschildert. Zwei weitere Verhandlungstage sind vorgesehen, bevor das Verfahren am 20. März abgeschlossen wird.
Dem Beschuldigten drohen nun juristische Konsequenzen wegen der bewaffneten Bedrohung und des Besitzes von Sprengstoff. Seine durch den Polizeieinsatz verursachten Verletzungen wurden behandelt, doch über das weitere Urteil wird noch entschieden. Bisher gab es keine öffentlichen Reaktionen oder eine breitere Debatte über den Fall.
