25 December 2025, 18:57

Bonner Prozess um heimtückischen Mord an sehbehinderter Partnerin eröffnet

Ein Anschlagbrett mit ein paar Notizen daran.

Bonner Prozess um heimtückischen Mord an sehbehinderter Partnerin eröffnet

In Bonn hat sich der Prozess gegen einen 29-jährigen Mann eröffnet, der beschuldigt wird, seine Partnerin in ihrer gemeinsamen Wohnung in Troisdorf ermordet zu haben. Der Angriff ereignete sich an einem Samstagmorgen im Mai und endete für die 30-jährige Frau mit tödlichen Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten heimtückischen Mord vor, da das Opfer stark sehbehindert war.

Die Tat geschah am 3. Mai, als der Beschuldigte seiner Partnerin laut Anklage mit einem großen Metzgermesser mindestens zehnmal zustach. Die fast erblindete Frau wurde per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht, erlag jedoch ihren Verletzungen. Die Ermittler sicherten die mutmaßliche Tatwaffe in der Wohnung des Paares.

Verhandelt wird vor dem Bonner Schwurgericht unter dem Vorsitz von Richter Jens Rausch. Im Falle einer Verurteilung wegen heimtückischen Mordes droht dem Angeklagten eine lebenslange Freiheitsstrafe. Das Motiv für die Tat bleibt jedoch unklar. Ein Urteil wird erst im kommenden Jahr erwartet, da die Verhandlungen die genauen Umstände des Falls weiter aufklären sollen.

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Bei einer Verurteilung wegen heimtückischen Mordes muss der Angeklagte mit einer lebenslangen Haftstrafe rechnen. Der Prozess wird zeigen, ob die Beweislage der Anklage standhält. In den nächsten Monaten sind weitere Verhandlungstermine angesetzt. Entscheidend für den Ausgang des Verfahrens sind unter anderem die sichergestellte Waffe und die Art der Verletzungen des Opfers.