Dormagen ehrt Werner Endres mit neuem Heimatblickpunkt an seinem Brunnen
Milan SüßebierDormagen ehrt Werner Endres mit neuem Heimatblickpunkt an seinem Brunnen
Dormagen ehrt das Andenken an Werner Endres mit Ernennung seines Brunnens zum offiziellen Heimatblickpunkt
Die Stadt Dormagen hat dem verstorbenen Werner Endres eine besondere Ehre erwiesen, indem sein Brunnen nun als offizieller Heimatblickpunkt – ein Ort von besonderer regionaler Bedeutung – ausgewiesen wurde. Damit zählt die Stadt insgesamt 25 solche Sehenswürdigkeiten, von denen zwölf erst im März 2026 neu in die Liste aufgenommen wurden. Bei einer feierlichen Zeremonie waren Familienangehörige von Endres sowie lokale Würdenträger anwesend.
Der Endres-Brunnen steht an der Ecke Römerstraße und Marktstraße, einem lebendigen Treffpunkt für die Bewohner der Stadt. Sein Design spiegelt den Verlauf des Rheins wider und symbolisiert zugleich die Einheit der Dormagener Stadtteile. Werner Endres, der Schöpfer des Brunnens, verstarb zwar 2022, doch sein Werk prägt die Stadt bis heute nachhaltig.
Endres engagierte sich über 40 Jahre lang im Stadtrat und erhielt 2004 als Anerkennung den Ehrenring der Stadt Dormagen. Seine Witwe, Elisabeth Endres-Michel, erinnerte bei der Feier in einer Rede an sein tiefes Engagement für die Gemeinschaft. Auch ihr Enkel Joshua, der bereits 2007 bei der Einweihung des Brunnens dabei war, nahm an der Veranstaltung teil.
Bürgermeister Erik Lierenfeld würdigte in seiner Ansprache das Erbe von Werner Endres und hob dessen Verdienste um das lokale Kulturgut hervor. Der Brunnen reiht sich nun ein in die Liste der bedeutenden Orte, mit denen Dormagen sein historisches Erbe bewahrt und feiert.
Die Auszeichnung des Endres-Brunnens als Heimatblickpunkt festigt seinen Platz im kulturellen Gefüge der Stadt. Mit nun 25 solchen Sehenswürdigkeiten zählt auch diese Hommage an einen Mann, der Dormagens Identität maßgeblich geprägt hat, zu den besonderen Orten der Region. Der Brunnen bleibt ein beliebter Treffpunkt und ein Symbol für die bleibende Verbundenheit Werner Endres' mit seiner Heimatstadt.






