Dürener Wohnungsbaugesellschaft saniert historischen Sitz und schafft neuen Wohnraum
Jacqueline RöhrdanzDürener Wohnungsbaugesellschaft saniert historischen Sitz und schafft neuen Wohnraum
Die Wohnungsbaugesellschaft Düren bereitet eine umfassende Sanierung ihres Hauptsitzes in der Grüngürtel 31 vor, die 2026 beginnen soll. Das Projekt sieht eine Modernisierung des Gebäudes bei gleichzeitiger Wiederherstellung seiner ursprünglichen Merkmale vor – eine Herausforderung, da Sicherheitsstandards und Denkmalschutz unter einen Hut gebracht werden müssen. Parallel treibt die Gesellschaft in der gesamten Stadt neue Wohnbauprojekte voran.
Statt umzuziehen, bleibt die Wohnungsbaugesellschaft an ihrem Standort in der Grüngürtel 31, den sie als ihr "Herzstück und Zuhause" bezeichnet. Die Sanierung umfasst barrierefreie Umbauten, moderne Aufwertungen sowie die Restaurierung historischer Details. Allerdings könnten die Sicherheitsvorgaben für 2026 Kompromisse beim Erhalt des ursprünglichen Charakters erfordern. Bisher wurden keine verantwortlichen Projektleitungen benannt, und die genauen Anforderungen an die denkmalgerechte Sanierung stehen noch nicht fest.
Gleichzeitig schreiten die Arbeiten am Projekt Goebenstraße 17–19a voran, wo nach der Beseitigung von Schadstoffen im Frühjahr der Baubeginn ansteht. Durch das Vorhaben wird der Wohnraum um über 50 Prozent erweitert, darunter auch geförderte Wohnungen für Berechtigte mit Wohnberechtigungsschein. Unterdessen sollen in Kürze die ersten Mieter in die neue Siedlung "Am Wehr" im Stadtteil Lendersdorf einziehen. Das Projekt am Flussufer der Rur bietet Zwei-, Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen. Die langfristige Strategie der Gesellschaft zielt darauf ab, den gesamten Wohnungsbestand zu modernisieren, dabei aber die städtebaulichen Prinzipien von Heinrich Dauer zu bewahren – insbesondere im historischen Grüngürtel-Viertel. Zudem hat die Gesellschaft das Gelände des ehemaligen Supermarkts und des "Kiosk Pley" erworben und damit ihr Portfolio an laufenden Projekten erweitert.
Die Sanierung der Grüngürtel 31 wird ein historisches Gebäude auf modernen Standard bringen, auch wenn dabei einige denkmalpflegerische Aspekte angepasst werden müssen. Die Neubauten in der Goebenstraße und "Am Wehr" schaffen zusätzlichen Wohnraum, darunter auch geförderte Wohnungen. Mit ihrem langfristigen Plan bleibt die Wohnungsbaugesellschaft Düren auf Kurs, Erhalt und Wachstum in der Stadt in Einklang zu bringen.
