05 February 2026, 17:39

Energiepreise sinken im Januar – wer profitiert am stärksten von den Senkungen?

Eine Liniengrafik, die die monatliche Solarstromerzeugung in den Vereinigten Staaten zeigt, mit begleitendem Text, der zusätzliche Dateninformationen bereitstellt.

Strom- und Gaspreise für Neukunden sind gesunken - Energiepreise sinken im Januar – wer profitiert am stärksten von den Senkungen?

Im Januar sanken die Energiepreise für viele Verbraucher und brachten so etwas Entlastung nach monatelang hohen Kosten. Besonders neue Haushaltskunden profitierten von spürbaren Rückgängen, während Industriekunden noch stärkere Preissenkungen verzeichneten. Die Veränderungen sind auf staatliche Subventionen sowie Anpassungen bei Netzentgelten und Umlagen zurückzuführen.

Der durchschnittliche Strompreis für Neukunden im Haushaltsbereich lag im Januar bei 34,87 Cent pro Kilowattstunde – ein Rückgang um 6,7 Prozent im Vergleich zum Dezember. Möglich wurde dies vor allem durch eine 6,5-Milliarden-Euro-Subvention, die die Netzentgelte senkte. Bestehende Haushaltskunden verzeichneten hingegen kaum Veränderungen: Hier blieb der Preis bei etwa 34,88 Cent pro Kilowattstunde.

Auch die Industrie-Strompreise gingen deutlich zurück. Mit Rabatten sank der Durchschnittspreis um 12,6 Prozent auf 8,96 Cent pro Kilowattstunde. Selbst ohne Rabatte verringerte sich der Preis um 12,9 Prozent auf 14,49 Cent pro Kilowattstunde. Die gleiche Subvention für Netzentgelte, die Haushalten zugutekam, trug auch hier zu den Senkungen bei.

Bei den Gaspreisen gab es im Januar ebenfalls Entlastung. Neukunden zahlten 4 Prozent weniger, der Durchschnittspreis sank auf 9,66 Cent pro Kilowattstunde. Bestehende Gaskunden verzeichneten eine geringere Senkung von 2 Prozent, sodass ihr durchschnittlicher Preis bei 10,56 Cent pro Kilowattstunde lag. Die Abschaffung der Gaslager-Umlage half, die Preise zu drücken, während eine Erhöhung des CO₂-Aufschlags den Rückgang insgesamt begrenzte.

Die aktuellen Zahlen spiegeln die allgemeine Entwicklung der Energiepreise wider. Die Stromkosten für Haushalte waren während der Energiekrise stark angestiegen und hatten 2023 mit 25,1 Cent pro Kilowattstunde ihren Höhepunkt erreicht. Seitdem haben staatliche Subventionen und sinkende Beschaffungskosten die Preise gedrückt – bis auf voraussichtlich 15,4 Cent im Jahr 2026. Die Industriepreise folgten einem ähnlichen Muster: Nach einem Anstieg auf 11,4 Cent im Jahr 2024 werden sie voraussichtlich bis 2026 auf 9,3 Cent fallen. Die Großhandelspreise für Gas, die Ende 2022 auf etwa 253 Euro pro Megawattstunde explodiert waren, näherten sich bis Ende 2024 mit rund 110 Euro wieder dem Vorkrisenniveau an.

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Die Preissenkungen im Januar bringen für Verbraucher und Unternehmen etwas finanzielle Entlastung. Besonders neue Haushaltsstromkunden und Industrieunternehmen profitierten von den stärksten Einsparungen – dank staatlicher Subventionen und gesunkener Netzentgelte. Auch die Gaspreise gingen zurück, wobei die Auswirkungen zwischen Neu- und Bestandskunden variierten.