02 April 2026, 08:39

FWG Bergisch Gladbach wählt neue Führung – Spardebatte dominiert Stadtpolitik

Ein verwittertes Brett auf Gras neben einem Weg zeigt "Die Versammlungshalle - Treffen Sie Ihre Landtagswahl-Kandidaten" vor Bäumen, blühenden Pflanzen, Straßenlaternen, vorbeifahrenden Fahrzeugen, einem Gebäude mit Fenstern und einem bewölkten Himmel.

FWG Bergisch Gladbach wählt neue Führung – Spardebatte dominiert Stadtpolitik

Die Freie Wählergemeinschaft Bergisch Gladbach (FWG) hat eine neue Führungsspitze gewählt. Rainer Röhr, bisheriger Fraktionsvorsitzender der Gruppe, übernimmt nun den Vorsitz. Der Wechsel erfolgt zu einer Zeit, in der die Stadt unter finanzieller Belastung steht und Bürger die Ausgabenprioritäten hinterfragen.

Die FWG hat zudem angekündigt, den städtischen Haushalt künftig genauer unter die Lupe zu nehmen. Besonders kritisch sehen die Mitglieder nicht zwingend notwendige Ausgaben – vor allem, da Steuererhöhungen drohen.

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Bei der jüngsten Wahl der FWG wurde Rainer Röhr zum neuen Vorsitzenden bestimmt und löst damit seinen Vorgänger ab. Willy Bartz übernahm das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden. Das erneuerte Führungsteam umfasst außerdem Sonja Förster, Deborah Pätsch, Brigitte Abel-Freitag, Christian Maimer und Martin Freitag. Mit der Umstrukturierung will die Gruppe ihre Schwerpunkte stärker auf kommunale Themen ausrichten.

Die finanzielle Lage dominiert derzeit die Debatten in Bergisch Gladbach. Die aktuelle Prognose des Stadtkämmerers zeichnet ein düsteres Bild: Sollten die Ausgaben nicht gedrosselt werden, könnten Steuererhöhungen unvermeidbar sein. Viele Bürger kritisieren bereits jetzt, was sie als unnötige Ausgaben betrachten – die Stimmung ist angespannt.

Die FWG bezieht klar Position: Der 45-Millionen-Euro-Sonderfonds für Infrastruktur darf ausschließlich für dringende Vorhaben verwendet werden. Eine Umwidmung der Mittel zur Deckung weiterer Ausgabenstreitigkeiten lehnt die Gruppe ab. Stattdessen fordert sie strengere Kontrollen, um Missbrauch zu verhindern.

Obwohl die FWG noch keine konkreten Sparmaßnahmen vorgelegt hat, hat die CDU bereits Vorschläge unterbreitet. Dazu zählen eine Deckelung der Personalkosten sowie Kürzungen bei Personal- und Sachausgaben. Diese Schritte sollen weitere Erhöhungen der Grundsteuer verhindern – ein Anliegen, das beide Parteien teilen.

Die neue FWG-Führung wird sich für mehr Transparenz bei der Haushaltsführung der Stadt einsetzen. Ihr Fokus auf notwendige Ausgaben und die Ablehnung von Steuererhöhungen spiegeln die wachsende Unzufriedenheit in der Bevölkerung wider. Die kommenden Monate werden zeigen, wie sich diese Pläne angesichts der finanziellen Herausforderungen Bergisch Gladbachs entwickeln.

Quelle