Gewalttätiger Angriff auf Bundespolizisten am Gelsenkirchener Hauptbahnhof
Jacqueline RöhrdanzGewalttätiger Angriff auf Bundespolizisten am Gelsenkirchener Hauptbahnhof
Am 4. Februar kam es am Gelsenkirchener Hauptbahnhof zu einer gewaltsamen Konfrontation. Eine 32-jährige Kamerunerin schrie wiederholt um sich und griff Bundespolizisten an, als diese einschritten. Bei dem Vorfall wurde ein Beamter verletzt und musste seinen Dienst vorzeitig beenden. Der Zwischenfall begann, als die Frau im Bahnhof lautstark zu schreien anfing. Beamte näherten sich und forderten sie auf, damit aufzuhören – doch sie weigerte sich. Sie bestand darauf, überall schreien zu dürfen, wo sie wolle. Die Lage spitzte sich zu, als sie begann, die Polizisten zu beleidigen. Trotz mehrfacher Warnungen wurde sie handgreiflich: Sie schlug einem Beamten in den Bauch und wehrte sich heftig gegen Versuche, sie zu fixieren. Während des gesamten Vorfalls fuhr sie fort, Drohungen und Beschimpfungen auszustoßen. Ein später durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,0 Promille – die Frau hatte keinen Alkohol konsumiert. Die Polizei nahm sie vorläufig fest, erteilte ein Platzverbot für den Bahnhof und ließ sie nach den ersten Ermittlungsschritten wieder frei. Die Behörden haben inzwischen ein Verfahren wegen des Vorfalls eingeleitet. Der verletzte Beamte konnte seinen Dienst aufgrund des Angriffs nicht zu Ende führen. Die Frau drohen nun nach Abschluss der Ermittlungen mögliche Anklagen. Weitere Details zum Fall gab die Polizei nicht bekannt.
